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GP Monaco - 24.05.2009Der Grand Prix von Monaco in Monte Carlo ist DAS "Stelldichein" der Prominenz – Hollywood Stars aus aller Welt kommen mit Yacht oder Heli – oft aus dem nur wenige Kilometer entfernten Cannes, wo zumeist zeitgleich die Filmfestspiele stattfinden - feiern und präsentieren sich hautnah dem gemeinen Volk. Aber vor allem für die VIPs aus Motorsport, Medien und Politik ist Monaco ein Muss, denn wer hier nicht ist, ist out. Leistungspaket: Hotel, Transfer und Sitzplatz
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Piquet debütiert mit realistischen Erwartungen
Am liebsten würde Nelson Piquet Jr. schon 2008 Grands Prix gewinnen, dass das eher unrealistisch ist, ist ihm aber bewusst
(Motorsport-Total.com) - Renault gilt für viele als heißer Außenseitertipp in der Formel-1-Weltmeisterschaft 2008, aber ob das Team nach einer sehr bescheidenen Saison 2007 schon wieder stark genug ist, um Ferrari und McLaren-Mercedes herauszufordern, bleibt abzuwarten. Dementsprechend geht Nelson Piquet Jr. auch mit realistischen Erwartungen in sein Premierenjahr.
"Ich will mein Bestes geben, in der Meisterschaft so nahe wie möglich an Fernando (Alonso; Anm. d. Red.) dranbleiben", kündigte er an. "Natürlich wollen wir wie jedes andere Team auch gewinnen, aber wir müssen realistisch sein. Wenn ich ein paar Mal auf das Podium komme, großartig, und wenn ich sogar gewinnen kann, wäre das perfekt, exzellent. Aber ob wir um die Weltmeisterschaft kämpfen können, muss man abwarten. Dafür ist es noch viel zu früh."
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Alonso als Teamkollege: Fluch oder Segen?
An Selbstbewusstsein hat es dem 22-Jährigen noch nie gefehlt, so dass er insgeheim auf eine ähnliche Traumsaison hofft wie Lewis Hamilton im Vorjahr. Mit Alonso hat er jedenfalls einen tollen Maßstab im eigenen Team, der aber auch gefährlich ist: Kann er mit dem Doppelweltmeister einigermaßen mithalten, dann wäre das sensationell, geht er aber sang- und klanglos unter, könnte das auch einen frühen Karriereknicks bedeuten.
Ungeachtet dessen freut er sich schon auf Melbourne: "Es wird ein schwieriges Rennen, denn ich bin noch nie dort gefahren", so Piquet. "Es ist das erste Rennen auf einer Strecke, die ich nicht kenne. Renault hat auch keinen Simulator, also muss ich es ganz locker angehen. Aber ich habe auch in der Formel 3 und in der GP2 schon Rennen bestritten, ohne die Strecke zu kennen - es ist also nichts Außergewöhnliches. Ich werde es locker nehmen."
Der Name Piquet war eine Hilfe
Der Brasilianer kann sich schon einmal darauf gefasst machen, dass er unter besonderer Beobachtung stehen wird - nicht zuletzt wegen des großen Namens, denn sein Vater Nelson sen. war dreifacher Formel-1-Weltmeister. Das hat ihm in den Nachwuchsklassen viele Türen geöffnet und vor allem den finanziellen Aspekt einfacher gemacht, aber jetzt muss er beweisen, dass er den Vorschusslorbeeren auch gerecht werden kann.
"Ich denke, das war nur positiv", so Piquet über seinen Namen. "In meiner ganzen Karriere musste ich immer ein bisschen mehr pushen, beweisen, dass ich nicht nur wegen meines Vaters da oder dort war. Das war also gut. Ich war motivierter, Rennen zu gewinnen, Meisterschaften zu holen und meinen Job zu machen. Jetzt in der Formel 1 ist es aber eine andere Geschichte, denn jetzt macht mein Name keinen Unterschied mehr."










