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Paffett hat keine Angst vor Regen

17. Januar 2008 - 11:10 Uhr

Einige Fahrer haben Sicherheitsbedenken, was das Fahren im Regen ohne Traktionskontrolle angeht, aber Gary Paffett gehört nicht dazu

Gary Paffett
Gary Paffett hat keine Angst, ohne Traktionskontrolle im Regen zu fahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Seit den ersten Testfahrten ohne Traktionskontrolle und andere elektronische Fahrhilfen gibt es einige Fahrer - allen voran David Coulthard -, die Sicherheitsbedenken vor allem für regnerische Verhältnisse anmelden. Andere sehen das wiederum weniger dramatisch, zum Beispiel auch Coulthards britischer Landsmann Gary Paffett.

Der McLaren-Mercedes-Testfahrer machte diese Woche in Jerez erstmals ohne Traktionskontrolle Bekanntschaft mit einer feuchten Strecke, aber als allzu dramatisch empfand er die Situation nicht. Die Traktion ist seiner Meinung nach sowieso nicht das Hauptübel: "Das Problem, das du in Regenrennen hast, ist normalerweise Aquaplaning, aber wenn die Räder den Boden nicht mehr berühren, hilft dir die beste Traktionskontrolle nichts", erklärte er gegenüber 'Crash.net'.

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"Es wird schwieriger als vorher, ja, aber nicht wirklich extrem", so der hauptberufliche DTM-Pilot. "Die Fahrer müssen damit halt umgehen und im Regen sicher ein bisschen vorsichtiger agieren, aber ich glaube nicht, dass es viele Probleme geben wird, weil es zu riskant ist, denn man fährt mit dem Auto genau ans Limit. Über das Limit hinaus fährt man nicht, also sehe ich kein großes Problem."

Was seine Zukunft in der Formel 1 angeht, hofft Paffett immer noch auf ein Zustandekommen des Prodrive-Projekts von David Richards, wo er als einer der Kandidaten auf ein Renncockpit gehandelt wurde. Inzwischen konzentriert er sich jedoch auf seine Testaufgaben bei den Silberpfeilen, wo er 2008 große Chancen sieht, den verlorenen WM-Titel aus dem Vorjahr nachzuholen.

Zumindest glaubt er nicht, dass sich die Spionageaffäre in dieser Saison noch negativ auswirken wird: "Ich denke, es sollte einfach zu vergessen sein, was im vergangenen Jahr passiert ist. Wir müssen nach vorne schauen", gab Paffett zu Protokoll. "Es wird nicht allzu schwierig, das wegzustecken. Natürlich wird es einen gewissen Einfluss haben, aber hoffentlich können wir von Anfang an Rennen gewinnen und wieder um den WM-Titel kämpfen."

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