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Liuzzi versteht die Entscheidung pro Fisichella
Vitantonio Liuzzi ist enttäuscht darüber, kein Renncockpit ergattert zu haben, aber er hofft in einem der nächsten Jahre auf seine Chance
(Motorsport-Total.com) - Im Kampf um das freie Renncockpit bei Force India bekam Giancarlo Fisichella den Vorzug gegenüber Vitantonio Liuzzi. Letzterer wurde mit dem Posten des Testfahrers abgespeist, bekam aber gleichzeitig einen langfristigen Vertrag und könnte einen der Stammplätze übernehmen, sobald Adrian Sutil wechselt oder Fisichella seine Karriere beendet.
Über die Entscheidung von Teameigentümer Vijay Mallya ist er enttäuscht, aber nicht verbittert: "Ich verstehe es. Giancarlo ist sehr erfahren und ich bin eben noch jünger", gab sich Liuzzi versöhnlich. Denn genau darum war es Force India gegangen: für 2008 einen Routinier zu verpflichten, der schnell ist, das Team voranbringen kann, einen Referenzpunkt für Sutil darstellt und sich keine Punkte entgleiten lässt, wenn welche auf dem Silbertablett liegen.
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"Wir haben einen langfristigen Vertrag gemacht, also bin ich sehr glücklich mit meiner Position", erklärte Liuzzi am Rande der Testfahrten in Jerez. "Ich kann nicht verbergen, dass ich natürlich lieber Rennen gefahren wäre, aber ich verstehe die Entscheidung des Teams. Ich muss nun dieses Jahr versuchen, das Team voll zu unterstützen, weil ich hoffe, dass ich bald wieder im Renncockpit sitzen werde. Dann profitiere ich selbst von den erzielten Verbesserungen."
"Ich fühle mich noch als Rennfahrer und will dem Team bestmöglich helfen. Es wird nicht leicht, die Rennen im Fernsehen anzuschauen, aber es stehen ja viele Tests auf dem Programm. Ich werde ein aktiver Part des Teams sein, das wird mein Jahr diktieren", so der 26-Jährige. Freitagseinsätze an den Rennwochenenden sind momentan nicht geplant: "Im Moment sprechen wir nicht darüber. Wir denken nur über das neue Auto nach."










