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Einigung auf Reduktion des Motorenentwicklungsstopps

13. Januar 2008 - 17:00 Uhr

Die Formel-1-Teams haben sich bei der jüngsten FIA-Sitzung auf die Reduktion der Dauer des Motorenentwicklungsstopps geeinigt

Ferrari-Motor
Das Einfrieren der Motorenentwicklung soll nur mehr fünf statt zehn Jahre dauern
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Die Formel-1-Teams haben sich darauf geeinigt, das "Einfrieren" der Motorenentwicklung auf fünf Jahre zu reduzieren. Außerdem will man ernsthaft Budgetkürzungen in Betracht ziehen.

Die FIA hatte Freitag in Paris ein Meeting der Teamchefs einberufen um mehrere Ansätze zu diskutieren. Teil der Besprechungen war eine Reduktion des Windkanal- und Computereinsatzes um eine weitere Kostensenkung voranzutreiben, wodurch weitere Teams in den Sport einsteigen könnten.

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Auch wenn radikale Pläne Windkanäle zu verbieten von den Teams erwartungsgemäß abgelehnt wurden, konnte man dennoch Übereinstimmung finden, dass etwas in Sachen Kostensenkung geschehen muss. "Es war ein sehr positives und produktives Meeting", wie unsere Kollegen von 'autosport.com' erfuhren.

Die Teams stimmten zu, die Sperre der Motorenentwicklung von zehn auf fünf Jahre zu reduzieren, wobei die FIA sofort beginnt, an einem neuen Motorkonzept zu arbeiten, das 2013 eingesetzt werden soll. Dieser neue Motor soll wesentlich umweltfreundlicher und kosteneffizienter sein als das derzeitige 2,4-Liter-V8-Aggregat. Ein provisorisches Motorregulativ soll bereits innerhalb der nächsten beiden Jahre präsentiert werden.

Wie bei diesem Punkt waren sich die Teams auch einig, dass die Kosten so rasch wie möglich gesenkt werden müssten, auch wenn keine Einstimmigkeit über die Art und Weise herrschte. Die Mehrheit der Rennställe hielt einen neuen Anlauf zu einer Budgetbeschränkung für die beste Lösung und setzte die Summe bei rund 100 Millionen Euro - ohne Motorenentwicklungskosten - an. Ferrari schlug aber andere Methoden vor.

Hondas Ross Brawn and Nick Fry etwa unterstützten die Beschränkung: "Ross und ich denken, eine solche Beschränkung sollte genau überlegt werden. Bei allen britischen Teams gehen die Kosten nach oben. Was geschehen ist eine Verschiebung der Kosten von einem Schwerpunkt (Motor) zu einem anderen (Aerodynamik)", erklärte Fry.

"Wir fürchten nun, dass das Geld mit weiteren Restriktionen im Aerodynamikbereich lediglich wieder woanders hinfließt. Daher sollten wir einfach die Gesamtbudgets senken. Es wird schwer zu überprüfen sein, aber es kann gelingen", so der Honda-Geschäftsführer.

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