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Domenicali will an den Ferrari-Prinzipien festhalten

09. Januar 2008 - 17:15 Uhr

Der neue Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali will, dass das Team weiter im Mittelpunkt steht und ist bereit für die neue Verantwortung, die er nun hat

Felipe Massa, Stefano Domenicali, Kimi Räikkönen
Felipe Massa, Kimi Räikkönen und der neue Teamchef Stefano Domenicali
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - "Ich wünsche Stefano dasselbe Glück, das ich in den 1970er Jahren hatte, als Enzo Ferrari mich zum Teamchef machte", das gab Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo seinem neuen Teamchef Stefano Domenicali im Interview mit der 'La Stampa' mit auf den Weg. Domenicali ist seit 1991 für Ferrari tätig und arbeitete zunächst in der Verwaltung des Unternehmens. Danach wechselte er in die Verwaltung des Rennteams. 1995 wurde er Personalchef in der Sportabteilung von Ferrari, im Dezember 1996 wurde Domenicali zum Teammanager befördert. Seit 2002 war er Sportchef bei Ferrari.

Mit dem neuen Jahr hat er von Jean Todt die Rolle des Teamchefs übernommen. "Natürlich habe ich sehr viel Verantwortung", sagte Domenicali bei der Wrooom-Pressekonferenz in Madonna di Campiglio. "Aber ich möchte die Aufgabe mit derselben Einstellung angehen, die ich in all den Jahren schon hatte: Konzentration, Arbeit, ein gutes Miteinander, alles muss passen. Ich persönlich werde mich also nicht ändern, ich bin derselbe wie früher. Natürlich wird es mit dieser neuen Aufgabe Situationen geben, in denen ich etwas anders sein muss. Meine Einstellung ist bei dieser neuen Verantwortung aber dieselbe."

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Ändern wird sich laut Domenicali auch bei der Scuderia nichts: "Die Werte und Prinzipen in unserem Team sind immer gleich und jeder stellt sie vor seinen eigenen Charakter, vor seine eigene Persönlichkeit. Das ist ein grundlegender Punkt."

Einer der Hauptgründe für die Ferrari-Erfolge sei gewesen, dass man die Fahrer im Griff hatte, erklärte Domenicali auf die Frage eines Journalisten, ob er Probleme wie zwischen Lewis Hamilton und Fernando Alonso ausschließen könne: "Es ist klar, dass jeder Fahrer der Beste sein will und das ist auch gut so, aber das muss Hand in Hand mit dem Teamgeist gehen und von daher muss ich sagen, dass Felipe im vergangenen Jahr einen herausragenden Job gemacht hat. Es ist für einen Fahrer generell nicht einfach, sich in den Dienst des Teams zu stellen, damit man die Meisterschaft gewinnen kann."

"Ich denke, dass eine der Stärken von Ferrari war, dass die Regeln für die Fahrer sehr gut vorgegeben waren", fuhr der neue Teamchef fort. "Alle haben große Professionalität gezeigt, haben die Bedürfnisse ihres Teamkollegen respektiert und hatten gleichzeitig den Willen, Erster zu sein. Diesen Wunsch dürfen sie haben."

Ein wichtiges Mitglied im Team ist für Domenicali übrigens auch Michael Schumacher - der "dritte Fahrer" und Berater der Scuderia. "Seine Erfahrung und Kompetenz sind unglaublich", sagte er.

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