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De la Rosa bleibt erneut nur die Enttäuschung

09. Januar 2008 - 09:46 Uhr

Auch dieses Jahr machte McLaren-Mercedes bei der Fahrerwahl einen Bogen um seine Testfahrer - de la Rosa hofft nun auf die Gunst der Stunde

Pedro de la Rosa
Pedro de la Rosa hofft wieder auf die Gunst der Stunde
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Gary Paffett und Pedro de la Rosa, die beiden Testfahrer des McLaren-Mercedes-Teams, gingen bei der Vergabe der Cockpits für die Stammfahrer auch dieses Jahr leer aus. Im vergangenen Jahr verpflichtete der britisch-deutsche Rennstall den jungen Neuling Lewis Hamilton - eine Entscheidung, die von Anfang an niemand bereute, obwohl es viele Skeptiker gegeben hatte.

Dieses Jahr musste nach der vorzeitigen Trennung von Fernando Alonso erneut ein neuer Pilot gefunden werden. Wieder entschied sich das Team nicht für einen Piloten aus den eigenen Reihen, sondern für Heikki Kovalainen. Der Finne ist wie Hamilton jung, hat bei seiner Verpflichtung aber bereits ein Jahr als Einsatzpilot von Renault auf dem Buckel.

Der 36-Jährige ist sich bewusst, dass es für ihn Jahr für Jahr schwieriger wird, einen Platz als Einsatzfahrer zu ergattern, "schließlich habe ich immer weniger Jahre in meiner Karriere als Sportler vor mir", so der Katalane gegenüber 'Telecinco'.

De la Rosa sieht derzeit für sich "keine Optionen, ein Cockpit zu erhalten", auch wenn er zugibt, dass er nicht erwartet hatte, dass sich das Team für Heikki Kovalainen entscheidet: "Das war nicht die Entscheidung, die ich erwartet hatte, aber man sollte nicht zurück blicken. Man muss an die Zukunft denken."

Er werde die Formel 1 mit derselben Leidenschaft verfolgen wie bisher und muss nun darauf hoffen, dass er wie 2005 (1 Rennen) und 2006 (8 Rennen) als Ersatzfahrer zum Einsatz kommen kann: "Wenn die Möglichkeit da ist, werde ich fahren", so de la Rosa abschließend, der es als "schwierig" empfindet, dass er vom Team nicht ausgewählt wurde.

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