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Chandhok: GP2 als Durchgangsstation
Ein Cockpit beim GP2-Meisterteam iSport soll Karun Chandhok dabei helfen, in die Formel 1 aufzusteigen - Kontakte zu Red Bull und Force India sind vorhanden
(Motorsport-Total.com) - Karun Chandhok weilt derzeit in Dubai und testet in der neuen GP2-Asia-Serie für das iSport-Team, für das er auch 2008 antreten wird, wenn die GP2-Serie ihre Dienste aufnehmen wird. Am 15. April in Bahrain ist der Saisonauftakt, doch für Chandhok soll das Jahr 2008 nur ein Durchgangsjahr sein.
Denn der 24-Jährige aus südostindischen Chennai, dem ehemaligen Madras, hat ein großes Ziel: Er will nach Narain Karthikeyan der zweite Inder in der Formel 1 werden und seine Chancen dazu stehen gar nicht so schlecht. "Im Moment sieht es ganz gut aus", sagte er dem 'Xpress' aus Dubai. "Ich befinde mich in einer guten Position und in einem guten Team für die GP2-Serie."
Er will dem Beispiel Hamilton, Kovalainen, Piquet und Rosberg folgen, die alle die GP2-Serie als Sprungbrett zur Formel 1 gebrauchten. Das Team dazu hat er, schließlich fuhr Timo Glock den iSport 2007 zu Meisterehren und der Deutsche startet in Melbourne für das Toyota-Team - in der Formel 1.
Bei Toyota hat Chandhok wohl keine Ambitionen, doch er hat zwei andere Eisen im Feuer. Erstens ist er im Red-Bull-Juniorenkader und zweitens herrscht in Indien eine große Formel-1-Hysterie, seit Vijay Mallya als Mitbesitzer von Force India agiert. Und wer die Inder kennt, der weiß, dass jeder der über eine Milliarde Menschen vor irgendeinem Fernsehgerät sitzen wird, wenn ein Landsmann in einem indischen Formel-1-Team starten würde.
Doch einen Haken hat dieses Szenario, denn zunächst liegt es an Chandhok selbst, sich sportlich zu empfehlen - entweder für Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz oder für Mallya. "Alles hängt davon ab, wie die Saison verläuft", weiß der Inder. "Aber die GP2 ist definitiv der Platz, an dem man sein muss, wenn man in die Formel 1 will."










