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Brundle bewundert Alonso als Rennfahrer
Menschlich hält Ex-Formel-1-Pilot Martin Brundle nicht allzu viel von Fernando Alonso, aber als Rennfahrer verneigt er sich vor dem Spanier
(Motorsport-Total.com) - Mit diversen teaminternen Eskapaden hat sich Fernando Alonso 2007 speziell bei den Silberpfeilen, aber auch im gesamten Fahrerlager nicht allzu viele neue Freunde gemacht. Doch unabhängig von seinem fragwürdigen menschlichen Auftreten steht seine Klasse als Rennfahrer natürlich weiterhin außer Frage.
Alonso schaffte zwar nicht den anvisierten Titelhattrick, sondern schrammte um einen WM-Punkt an Kimi Räikkönen vorbei, aber obwohl er sich bei McLaren-Mercedes nie hundertprozentig wohl fühlte, lief er zwischendurch immer wieder zu Höchstleistungen auf. Immerhin vier Grand-Prix-Siege verbuchte er auf seinem Konto - und als es in der zweiten Saisonhälfte in die entscheidende Phase ging, war er oft schneller als Lewis Hamilton.

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Demgegenüber steht freilich sein gekränktes Verhalten, als er von Teamchef Ron Dennis nicht zur uneingeschränkten Nummer eins erklärt wurde - und natürlich die Aktionen in Ungarn, wo er Hamilton im Qualifying in der Box blockierte, so dass dieser keine schnelle Runde mehr fahren konnte, und in Belgien, wo er seinen Stallgefährten in der ersten Kurve nach außen drängte.
Insofern ist es auch kein Wunder, dass sein Ansehen als Sportsmann überall außer in seiner spanischen Heimat, wo klarerweise alles ganz anders gesehen wird, massiv gelitten hat. Auch Ex-Formel-1-Pilot Martin Brundle sieht das so: "Ich war wirklich enttäuscht von seinem Verhalten", gab er gegenüber 'ITV' zu Protokoll.
Zumindest rennfahrerisch hat sich an seiner Bewunderung für den entthronten Doppelweltmeister aber nichts geändert. Vor allem eine Fähigkeit beeindruckt Brundle: "Senna hatte einen sechsten Sinn und konnte immer spüren, wie viel Grip in einer Kurve sein würde, bevor er dort ankam. Fernando hat das auch. Ich selbst konnte das als Fahrer zum Beispiel nicht", gab der Brite zu.
Und auch dass Alonso seinen bei Renault sehr aggressiven Fahrstil an die neuen Gegebenheiten anpassen konnte, sei eine tolle Leistung gewesen: "Er ist bei McLaren nie so gefahren. Er kann sich sehr gut einstellen. Ich erinnere mich noch an eine seiner Polerunden, als er während der Runde immer mehr Untersteuern hatte. Man konnte sehen, wie er sich in jeder Kurve neu einstellte und wie er das perfektionierte", lobte Brundle abschließend.











