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Auch Domenicali will "Spionage-Affäre" abhaken
Dem Ferrari-Teamchef fällt es schwer, die "Spionage-Affäre" zu vergessen, aber er sieht sich in seiner Rolle dazu verpflichtet, nach vorn zu schauen
(Motorsport-Total.com) - Nach einer von der "Spionage-Affäre" geprägten Formel-1-Saison 2007 hoffen die Beteiligten, dass in diesem Jahr der Sport wieder im Vordergrund stehen wird. Nachdem sich McLaren-Mercedes in einem Brief entschuldigte und dem Automobilweltverband FIA zusicherte, dass man jene Bereiche des Autos dieses Jahr nicht weiterentwickeln wird, auf die es einen Einfluss von Ferrari-Informationen gegeben haben könnte, legte die FIA das Thema zu den Akten.
Auch Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali will das Thema hinter sich lassen: "Die Wunden sind aufgrund des Umstands, wie sie entstanden sind, schwierig zu heilen", so der Italiener laut 'autosport.com' beim jährlichen 'Wrooom'-Event. Seine Aufgabe sei es, nach vorn zu blicken.
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Er empfindet es als interessant zu sehen, wie McLaren-Mercedes mit dem Thema umgehen wird: "Wenn man sich die Finger verbrennt, dann kommt man dem Feuer nicht wieder nahe, bis man nicht gelernt hat, wie man Wind und andere Variablen beherrscht."
Ihm persönliche gehe es um das Wohl der Formel 1, die Vorfälle im vergangenen Jahr seien "nicht gut für die Glaubwürdigkeit der Formel 1" gewesen. Die Öffentlichkeit und die FIA habe korrekt reagiert, "aber klarerweise gab es Dinge, die der Formel 1 geschadet haben." Unabhängig davon werden die zivilrechtlichen Prozesse gegen Nigel Stepney und Mike Coughlan fortgesetzt.
Der 42-Jährige betonte ferner, dass sich kein Team 100-prozentig vor Spionage schützen kann, auch wenn man die Sicherheitsvorkehrungen erneut verschärft hat: "Wenn Leute in bestimmten Positionen die Prinzipien sportlicher Loyalität nicht respektieren, dann gibt es keine Prozeduren, die funktionieren."











