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Wurz bald in der Kommentatorenkabine?
Alexander Wurz kann sich gut vorstellen, künftig als TV-Kommentator zu arbeiten, um den Fans das Erlebnis Formel 1 näher zu bringen
(Motorsport-Total.com) - Seit er in Shanghai am 7. Oktober seinen letzten Grand Prix bestritten hat, ist es recht still geworden um Alexander Wurz. Allerdings war er für die österreichischen TV-Zuschauer auch beim spannenden Saisonfinale in São Paulo präsent, wenn auch nicht als aktiver Fahrer, sondern lediglich als Co-Kommentator von Heinz Prüller beim 'ORF'.
Nun hat der 33-Jährige als Familienvater, Firmenchef und Peugeot-Werksfahrer bei den 24 Stunden von Le Mans weiterhin alles andere als eine ruhige Zeit, aber er kann sich trotzdem gut vorstellen, künftig für das Fernsehen zu arbeiten, wie er es 2006 schon als 'Premiere'-Experte getan hat: "Ich könnte mir das schon vorstellen, weil, das hört sich jetzt vielleicht kitschig an, aber ich würde gerne für die TV-Zuschauer die Extreme dieses faszinierenden Sports besser veranschaulichen", erklärte er dem 'Weekend Magazin'.

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"Ich meine, stell dir vor, die letzten Acht beim Olympiafinale im 100-Meter-Lauf, die waren in Prozent gerechnet zeitmäßig weiter auseinander als das gesamte Formel-1-Feld, vom Weltmeister-Ferrari bis zum Spyker. Und diesen Wahnsinn, das alles kannst du authentischer weitergeben, wenn du selber drin gesessen bist", so Wurz.
Im Raum steht aber auch weiterhin, dass er dem Grand-Prix-Sport nicht nur als Berichterstatter, sondern als direkt Involvierter erhalten bleiben könnte, schließlich gibt es Überlegungen, ihn als Berater zu Williams zu holen. Und: Offiziell ist der Österreicher ja noch bis 31. Dezember Formel-1-Fahrer, schließlich läuft sein Vertrag erst mit Jahresende aus.
Bereut hat er seine Rücktrittsentscheidung bisher nicht: "Wenn du dich einmal dafür entschieden hast, dann weißt du, dass es richtig ist, was du tust. Dann fällt es dir auch nicht schwer", sagte Wurz, der vor einigen Jahren schon einmal aufhören wollte: "Ich hätte schon in der Saison 2004 fast den Hut draufgehaut. Man hat ja auch ein Ablaufdatum in diesem Sport, das man nicht verpassen sollte."










