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Whitmarsh erwartet keine weiteren Konsequenzen
McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh erwartet im Spionagefall keine weiteren Konsequenzen und ist optimistisch für 2008
(Motorsport-Total.com) - Das World Council der FIA gibt heute nicht nur die Urteilsbegründung im Spionagefall um Renault bekannt, sondern auch etwaige nachträgliche Konsequenzen für McLaren-Mercedes, was die Saison 2008 angeht. Bekanntlich hatte es sich der Automobilweltverband ja vorbehalten, weitere Strafen auszusprechen, falls sich herausstellen sollte, dass der neue Silberpfeil geistiges Eigentum von Ferrari beinhaltet.
Aus diesem Grund haben in den vergangenen Wochen FIA-Mitarbeiter in der McLaren-Mercedes-Fabrik in Woking "herumgeschnüffelt", Computer untersucht und Interviews mit Ingenieuren geführt, um sich ein Bild davon machen zu können, ob der MP4-23 ein eigenständiges Modell ist oder nicht. Sollte sich der Spionageverdacht noch einmal erhärten, droht theoretisch sogar der Totalausschluss aus der Formel 1 - wozu es aber höchstwahrscheinlich nicht kommen wird.

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McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh ist diesbezüglich jedenfalls zuversichtlich: "Ich weiß, dass das 2008er-Auto kein fremdes geistiges Eigentum beinhaltet, daher sollten wir das World Council und die FIA ihre Untersuchungen abschließen lassen. Ich denke, das wird sehr bald bekannt, und dann können wir die Sache hinter uns lassen. Das ist gut für den Sport. Es ist der richtige und angemessene Ausgang und dann werden wir nach vorne schauen", erklärte er gegenüber 'autosport.com'.
Nach vorne schauen, das bedeutet die Vorbereitungen auf die Saison 2008 vorantreiben, die ja längst voll angelaufen sind. Der neue MP4-23 soll bereits Anfang Januar beim ersten Jerez-Test im neuen Jahr Premiere feiern und dann sukzessive weiterentwickelt werden. Für das Design hauptverantwortlich ist diesmal Tim Goss, nicht Pat Fry, der den MP4-22 gebaut hat - genau wie bei Renault alterniert ja auch McLaren-Mercedes mit den Designteams im Zweijahresrhythmus.
"Wir haben uns ein gutes Ziel für das erste Rennen gesetzt, was die Leistungsverbesserung angeht, und wir haben ein Drittel der angestrebten Verbesserung schon erreicht - das ist in der Tasche, davon wissen wir, dass wir es haben", so Whitmarsh. "Wir haben die restlichen 70 Prozent des Ziels identifiziert und hoffen, dass wir das umsetzen und dass die Ingenieure diese letzten Anteile an Leistung auch noch herausholen können."











