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Weber: "Hoffe, dass es bei Williams weitergeht"

04. Dezember 2007 - 07:56 Uhr

Willi Weber drückt seinem Schützling Nico Hülkenberg bei dessen erstem Formel-1-Test in Jerez die Daumen und hofft auf einen Williams-Vertrag

Willi Weber, Nico Hülkenberg
Willi Weber hält große Stücke auf A1GP-Meister Nico Hülkenberg
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - Nachwuchsrennfahrer Nico Hülkenberg steht vor dem Sprung in die Formel 1. Der 20-Jährige aus Emmerich wird am Dienstag und Mittwoch in Jerez für das Williams-Team von Nico Rosberg testen und hat gute Chancen auf ein Engagement als fester Test- und Ersatzpilot im Rennstall von Sir Frank Williams.

"Nico sitzt am Dienstag und Mittwoch im Auto, und ich gehe davon aus, dass er überzeugt", sagte Hülkenbergs Manager Willi Weber am Montag und fügte hinzu: "Ich hoffe, dass es nach dem Test in Jerez bei Williams weitergeht." Weber hatte in den 1990er-Jahren bereits Michael und Ralf Schumacher in die Königsklasse gebracht. Im vorigen Winter hatte Hülkenberg Webers deutsches Team zum Gesamtsieg in der A1GP-Serie geführt.

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Für Hülkenberg werden es die ersten Runden in einem Formel-1-Boliden. In diesem Jahr belegte er in seiner Premierensaison in der Formel-3-Euroserie den dritten Platz, 2008 will er dort den Titel holen. Ein paralleles Engagement als Formel-1-Testpilot wäre dazu die perfekte Ergänzung.

Zuletzt war Hülkenberg auch als möglicher Testpilot beim BMW Sauber F1 Team gehandelt worden. Die Münchner testen in Jerez aber als mögliche Nachfolger von GP2-Champion Timo Glock, der als Stammpilot zu Toyota wechselt und ab Dienstag erstmals für sein künftiges Team unterwegs sein wird, den Esten Marko Asmer und den Spanier Javier Villa.

Sollte Hülkenberg einen Vertrag bei Williams erhalten, würde er damit die Fraktion der deutschen Piloten in der Königsklasse weiter erhöhen. Neben Rosberg und Glock sind der Mönchengladbacher Nick Heidfeld beim BMW Sauber F1 Team, Sebastian Vettel aus Heppenheim bei Toro Rosso und Adrian Sutil aus Gräfelfing beim Spyker-Nachfolgeteam Force India als Stammfahrer im Einsatz.

Der Kerpener Ralf Schumacher hofft nach seinem Abschied von Toyota noch auf einen Platz bei Force India und stellt sich dafür in Jerez Vergleichsfahrten unter anderem mit den Italienern Giancarlo Fisichella und Vitantonio Liuzzi sowie dem Österreicher Christian Klien. Am Donnerstag und Freitag wird dort zudem Ralfs Bruder Michael Schumacher noch einmal für Ferrari testen.

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