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Webber über Red Bull 2008: Podium ja, Siege nein

15. Dezember 2007 - 17:50 Uhr

Mark Webber glaubt, dass Red Bull im kommenden Jahr maximal um Podestplatzierungen kämpfen kann - Zuverlässigkeit im Fokus

Mark Webber
Solche Situationen will Mark Webber im neuen Jahr nicht mehr erleben
© GEPA

(Motorsport-Total.com) - Von dem Fuji-Zwischenfall mit Sebastian Vettel abgesehen, erlitt Mark Webber in der abgelaufenen Formel-1-Saison sechs technisch bedingte Ausfälle an 17 Rennwochenenden. Eine Verbesserung in diesem Zusammenhang sieht der Australier als Basis dafür, dass Red Bull seinen fünften Platz bei den Konstrukteuren nach oben korrigieren kann.

"Ich weiß, dass die Zuverlässigkeit für uns der Schlüssel sein wird, damit wir nächstes Jahr nicht nur ein, sondern mehrere Podiums holen können", so der 31-Jährige heute in Salzburg, der bei diesem Punkt vor allem auf die Red-Bull-Neuverpflichtung Geoff Willis setzt.

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"Ich bin zuversichtlich, dass Geoff den letzten Baustein darstellen wird, um genau diese Zuverlässigkeit zu erzielen." Natürlich sei es ein Ziel, das BMW Sauber F1 Team anzugreifen und selbst die dritte Kraft hinter Ferrari und McLaren-Mercedes zu werden. "Wenn wir ein zuverlässiges Auto haben, dann werden gute Resultate folgen", ist Webber überzeugt. "Aber ob wir auch gewinnen können? Unter normalen Umständen wohl nicht."

Der Australier hofft in der kommenden Saison auch auf ein nicht von Skandalen geprägtes Formel-1-Jahr. "Es wäre viel angenehmer, wenn wir einfach den Tank auffüllen würden, auf die Rennstrecke gehen und dann gewinnt halt der, der am Schnellsten ist", wünscht sich Webber.

Denn rein sportlich gesehen fand er durchaus Gefallen an 2007. "Das war doch sensationell. Michael Schumacher war gegangen, Fernando Alonso war die Größe und kein Mensch hat damit gerechnet, dass ein sensationeller Rookie (Lewis Hamilton; Anm. d. Red.) Fernando und Kimi um den Titel herausfordern können würde", lautet das Fazit von Webber.