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Toyota: Glock mit Hydraulikproblem
Timo Glock landete an seinem dritten Arbeitstag für Toyota auf Platz fünf, erlitt aber ein Hydraulikproblem - Jarno Trulli wieder im Einsatz
(Motorsport-Total.com) - Am dritten Tag der Testfahrten in Jerez saß bei Toyota erstmals wieder Jarno Trulli im Cockpit, der das Programm von Kamui Kobayashi übernahm und fortsetzte. Im zweiten TF107 nahm indes neuerlich Timo Glock Platz, der erstmals einen Spitzenplatz erzielte, aber auch erstmals ein gröberes technisches Problem erlitt.
Gleich am Vormittag streikte beim deutschen GP2-Meister nämlich die Hydraulik, was eine etwas längere Reparatur nach sich zog. So konnte er nur 40 Runden drehen - kein großes Drama, wenn man bedenkt, dass das Team wegen des nahenden 30.000-Kilometer-Limits ohnehin schon dosieren muss. Auf Slicks erzielte Glock dann eine Bestzeit von 1:19.687 Minuten, was mit gut einer halben Sekunde Rückstand auf Robert Kubica Platz fünf bedeutete.
"Es war interessant", erklärte Technikchef Pascal Vasselon, "die Slicks an Timos Auto zu sehen, denn wir bekamen viele Informationen, die uns helfen werden, das Auto auf 2009 einzustellen. Der Unterschied zwischen Rillenreifen und Slicks ist ziemlich groß, das Fahrverhalten ganz anders. Natürlich hat man ohne Rillen mehr Grip und die Rundenzeiten sind wie erwartet schneller. Interessant ist aber, dass die Balance trotzdem gut bleibt, obwohl wir da mit Schwierigkeiten gerechnet hätten."
Trulli saß indes wieder in jenem Auto, das bereits mit der 2008er-Einheitselektronik und einigen weiteren neuen Komponenten ausgestattet ist. Ziel des Italieners war es, so viele Daten wie möglich zu sammeln, weshalb er auch planmäßig mehr fahren durfte als Glock, bei dem es vor allem um die Akklimatisierung im Team ging. Der Tag von Trulli in Zahlen: 99 Runden, 1,988 Sekunden Rückstand, Position 15.
"Es war ein positiver Tag - schön, wieder im Auto zu sitzen", bilanzierte er. "Wir spulten unser geplantes Programm mit der 2008er-ECU und der neuen Heckpartie ab. Ich bin zum ersten Mal mit der neuen ECU gefahren, aber ich habe natürlich Erfahrung ohne Traktionskontrolle. Hauptsächlich wollten wir viel fahren, was uns gelungen ist. Wir haben uns auf das Setup und auf die Elektronikeinstellungen konzentriert. Alles in allem war es ein guter Tag."










