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GP Nürburgring - 12.07.2009Es gibt keine Rennstrecke mit so viel Tradition wie den Nürburgring – Zugleich gibt es nur wenige, die sich mit alljährlichen Modernisierungen, Fans und Fahrern gleichermaßen so attraktiv präsentieren wie die „Grüne Hölle. Formel 1 und ein außerordentlich attraktives Rahmengeschehen locken über 100.000 Fans zum Grand Prix von Deutschland – und die neuen Lieblinge Sebastian Vettel und Nico Rosberg sorgen für Show und (hoffentlich) Erfolg. Leistungspaket: Hotel - Ticket - Transfer - Boxengasse DO
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Rodriguez von der Realität eingeholt
Weil ihm langsam dämmert, dass er wohl doch nicht Wunschkandidat bei Force India ist, rudert Roldan Rodriguez ein wenig zurück
(Motorsport-Total.com) - Roldan Rodriguez hat sich vor einer Woche selbst zum absoluten Topfavoriten auf das noch vakante Force-India-Cockpit erklärt, was auch nicht weiter verwunderlich ist, schließlich können etwa die drei Grand-Prix-Siege eines Giancarlo Fisichella oder der Speed eines Formel-3-Masters-Champions wie Christian Klien nicht mit seinem 17. Gesamtrang in der GP2-Serie 2007 mithalten.
Das unerschütterliche Selbstbewusstsein des Spaniers, über das einige Insider in den vergangenen Tagen massiv den Kopf geschüttelt haben, erklärt sich in erster Linie durch die Sponsorengelder, die er im Rücken hat - angeblich mehr als zehn Millionen Euro. Doch so langsam dämmert ihm, dass Force India nicht mehr so sehr auf Geld angewiesen ist wie das Vorgängerteam Spyker, so dass sich Eigentümer Vijay Mallya den Luxus leisten kann, sich ein selbsternanntes Jahrhunderttalent wie Rodriguez durch die Lappen gehen zu lassen...

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Das scheint der 23-Jährige nun endlich einzusehen: "Was sein wird, wird sein. Fisichella und Liuzzi sind sehr erfahrene Piloten, und insgesamt kämpfen sechs um einen freien Platz", erklärte er der Nachrichtenagentur 'EFE'. Offenbar hat ihn also kurz vor Weihnachten doch noch rechtzeitig die Realität eingeholt - noch vor der Fahrerbekanntgabe, die Anfang Januar erfolgen soll. Intern könnte die Entscheidung von Mallya ja sogar noch im alten Jahr kommuniziert werden.
Und so wäre Rodriguez plötzlich auch mit einer Verlängerung seines Wintertestvertrags zufrieden, was er bisher partout nicht in Betracht ziehen wollte: "Testfahrer zu sein, wäre schon eine Möglichkeit, aber nur dann, wenn ich parallel dazu in der GP2 starten kann. Ich muss Rennen fahren, damit ich der Welt beweisen kann, dass ich schnell genug bin", gab er zu Protokoll.










