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Rodriguez: "Das Geld hat keinen Einfluss"

28. Dezember 2007 - 18:28 Uhr

Roldan Rodriguez bleibt im Kampf um das Force India Cockpit ruhig, auch wenn Giancarlo Fisichella viel Geld mitbringen würde - Eddie Jordan rät zu Fisico

Roldan Rodriguez
Roldan Rodriguez wartet "ruhig" ab, ob sich Force India für ihn entscheidet
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Roldan Rodriguez hat seine Hoffnungen, das zweite Cockpit bei Force India zu bekommen, noch nicht aufgegeben. Auch wenn einer seiner Rivalen, Giancarlo Fisichella, eine interessante Mitgift mitbringen würde. Der Italiener soll angeblich sieben bis 10 Millionen Euro an Sponsorengeldern gesammelt haben, die er Teamchef Vijay Mallya für das Cockpit bieten will.

Rodriguez wurde jetzt von der spanischen Agentur 'EFE' mit dem Worten zitiert, er sei sich "sicher, dass Geld die Entscheidung von Force India nicht beeinflussen wird." Der junge Spanier erklärte weiter: "Das Team will sich verbessern und auf dem Grid nach vorn kommen und nicht reich werden. Es ist okay, wenn Fisichella sich um Sponsorengeld bemüht, aber von mir verlangen sie es nicht und ich habe es auch gar nicht."

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Rodriguez erklärte weiter, Fisichella sei schon seit vielen Jahren im Geschäft und habe gezeigt "was er kann. Ich glaube aber nicht, dass er bei Force India irgendetwas machen würde, was er bisher noch nicht gemacht hat." Er selbst warte "ruhig" auf die Entscheidung von Force India, von der er hofft, dass sie kurz nach Neujahr fällt. Gut möglich ist aber auch, dass er sich bis zur zweiten Januarwoche gedulden muss.

Unterdessen hat Fisichella einen weiteren Fürsprecher bekommen. Sein früherer Teamchef Eddie Jordan rät Mallya, den Römer zu verpflichten. "Das Team braucht eine Balance aus Jugend und Erfahrung", schrieb Jordan in seiner neuesten Kolumne bei 'F1 Racing'. "Force India hat bereits einen jungen und hungrigen Fahrer, wen sonst also sollten sie verpflichten? Eines weiß ich: Wenn man Punkte braucht und das Auto in einer engen Situation am kampfbetonten Ende eines Rennens heil bleiben soll, dann ist Giancarlo einer, der diesen Job jeden Tag erledigen kann."

Jordan, aus dessen Team Force India über die Umwege Midland und Spyker hervorgegangen ist, ist übrigens davon überzeugt, dass Mallya die Ressourcen und den Charakter hat, das Team wieder auf die Erfolgsspur zurückzuführen: "Vijay möchte Force India wieder zu den Glanzzeiten zurückbringen, die das Team als Jordan hatte, das ist toll", schrieb "EJ". "Er hat nun fast das gesamte Technikteam zusammen, das die größten Erfolge für Jordan geholt hat, und ein Budget von 100 Millionen US-Dollar. Während wir mit weniger ausgekommen sind, wird Vijay nicht zögern, Geld reinzustecken. Was auch immer die Fahrer kosten, sie können gezahlt werden."

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