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Massa kritisiert Verbot der Traktionskontrolle
Felipe Massa glaubt nicht, dass ohne Traktionskontrolle mehr überholt wird, sondern befürchtet eher ein erhöhtes Sicherheitsrisiko
(Motorsport-Total.com) - Die meisten Fahrer sind sich einig, dass das Verbot der Traktionskontrolle ab kommender Saison für die Formel 1 eine gute Sache ist, weil die Bedeutung des Piloten damit wieder ansteigt. Felipe Massa sieht das aber ganz anders, befürchtet durch die Regeländerung in erster Linie ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.
Vor allem den Wunschtraum, dass ohne Traktionskontrolle mehr überholt wird, schätzt er als reine Illusion ein: "Eines muss schon klar sein: Wenn man die Traktionskontrolle wegnimmt, aber die Aerodynamik unverändert lässt, wird sich überhaupt nichts ändern. Der mechanische Grip sollte höher sein. Wissen Sie, was das Resultat sein wird? Die Autos werden schwieriger zu fahren sein, weil sie mehr übersteuern, und man wird keine Überholmanöver sehen", kritisierte der Ferrari-Fahrer.

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Massa kann sich sehr wohl vorstellen, dass das Verbot der Traktionskontrolle zu mehr Fahrfehlern führen wird, durch die wiederum Überholmanöver entstehen könnten, aber klassische Überholmanöver, weil ein Fahrer schneller ist als der andere, seien ein ganz anderes Paar Schuhe. Vielmehr hofft er, dass trotz der erhöhten Fehlerquote nichts passieren wird: "Hoffen wir, dass wir keine ernsthaften Unfälle sehen werden!"
"Es ist weniger sicher, man kann leichter abfliegen. Wenn man über Öl fährt und Grip verliert, kann man nun nichts mehr machen. Und wir sind ja auch noch nicht im Nassen gefahren - im Nassen wird es noch gefährlicher. Natürlich, das Spektakel wird besser, aber die Sicherheit nimmt ab", mahnte er zu Vorsicht.
Übrigens: Das letzte Mal, dass ein Formel-1-Fahrer vor einer technologischen Abrüstung gewarnt hat, war Ayrton Senna im Winter 1993/94. Ein Vierteljahr später ereignete sich die Tragödie von Imola...











