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Massa: Weiter Gleichberechtigung bei Ferrari

28. Dezember 2007 - 13:18 Uhr

Während sich in anderen Teams jetzt schon die Führungspiloten heraus kristallisieren, sollen bei Ferrari beide Piloten gleichberechtigt bleiben

Felipe Massa
Felipe Massa fühlt sich als Pilot bei Ferrari gleichberechtigt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso bei Renault, Lewis Hamilton bei McLaren-Mercedes, Nico Rosberg bei Williams: Bei einigen Teams kristallisiert sich jetzt schon heraus, wer in der kommenden Saison die Führungsrolle übernehmen soll. Anders beim Weltmeisterteam Ferrari - die Roten setzen weiter auf Gleichberechtigung, betonte Felipe Massa im Interview mit der brasilianischen Publikation 'Terra'.

"Unsere Strategie wird sich nicht ändern", so Massa. "2007 haben wir alles dank der Teamarbeit gewonnen." Tatsächlich hat Ferrari das Jahr eins nach der Ära Michael Schumacher mit Bravour bestanden und konnte den Fahrer- und den Herstellertitel holen. "Wir werden genauso weitermachen, denn wenn man Meisterschaften gewinnt, gibt es keinen Grund irgendetwas zu ändern", so der Brasilianer.

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Er fühle sich im Team nicht unterlegen, nur weil Kollege Kimi Räikkönen Weltmeister ist und die Nummer eins auf seinem Auto haben wird, erklärte Massa weiter. "Leider hatte ich ein paar Probleme, die mich daran gehindert haben, 2007 den Titel zu holen. Jetzt bin ich bereit für die neue Saison."

Ein erfolgreiches Jahr prophezeit Massa übrigens auch seinem Landsmann Nelsinho Piquet: "Er kann Seite an Seite mit einem großartigen Piloten wie Fernando Alonso arbeiten, dabei wird er viel lernen". Eben genauso wie es Massa an der Seite von Michael Schumacher bei Ferrari getan hat. Dafür ist Massa heute noch dankbar: "Schumacher und Senna sind die wichtigsten Piloten in der Geschichte der Formel 1 - so wie es Maradona und Pelè im Fußball sind."

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