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Heidfeld: "Das Gefühl zählt in der Formel 1 nichts"

30. Dezember 2007 - 11:04 Uhr

Nick Heidfeld hat "ein gutes Gefühl" für die nächste Formel-1-Saison, weiß aber, dass das gerade in der Königsklasse nicht viel bedeuten muss

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld hofft auf eine Steigerung, geht aber nicht fix davon aus
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit überragenden 61 Punkten und immerhin zwei Podestplätzen lieferte Nick Heidfeld 2007 die beste Formel-1-Saison seiner bisherigen Karriere ab. Angesichts der starken Aufwärtstendenz beim BMW Sauber F1 Team muss man davon ausgehen, dass es nächstes Jahr noch besser laufen wird, darauf verlassen will sich der Deutsche aber nicht.

"Ich habe auch ein gutes Gefühl, aber leider habe ich in den letzten Jahren festgestellt, dass man dem Gefühl nicht immer trauen darf", wird Heidfeld von seiner offiziellen Internetseite ('nickheidfeld.com') zitiert. "In der Saison 2001 sind wir mit Sauber Vierter in der Konstrukteurswertung geworden, danach dachte ich auch, dass es noch besser werden würde. Stattdessen ging es bergab. Ich denke nicht, dass es uns genauso ergehen wird, aber das Gefühl zählt in der Formel 1 leider nichts."

Das BMW Sauber F1 Team hat im Winter gegenüber der direkten Konkurrenz den großen Vorteil, dass der zweite Platz in der Konstrukteurs-WM recht früh abgesichert war, so dass man sich schneller als geplant der Entwicklung des neuen Boliden widmen konnte. Dennoch hatte auch schon die Saison 2007 so manches Highlight für "Quick Nick" parat - besonders an das Überholmanöver gegen Fernando Alonso in Bahrain erinnert er sich gerne zurück.

"Wir hatten schon bei den Tests vor Saisonbeginn gesehen, dass wir in Bahrain gut dabei sein würden. Ich habe mir das Manöver hinterher noch einige Male auf 'YouTube' angeschaut und dann erst realisiert, wie perfekt es war, wie nah wir Rad an Rad waren. Die Aktion hat riesig viel Spaß gemacht", sagte er. "Auch die Rückmeldungen im Fahrerlager und von den Fans waren toll." Und: "Fernando ist mittlerweile mein Lieblingsgegner..."

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