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Geheimtest unter Flutlicht in Australien
In Australien fand dieser Tage im Beisein von Mark Webber ein Geheimtest einer Flutlichtanlage statt, die in der Formel 1 eingesetzt werden könnte
(Motorsport-Total.com) - In Singapur wird schon im nächsten September erstmals ein Nacht-Grand-Prix stattfinden, doch auch in Australien gibt es seit einiger Zeit Überlegungen, dass man im Melbourner Albert Park eines Tages unter Flutlicht fahren könnte. Diese Vision ist nun einen Schritt näher gerückt.
Im Beisein von Mark Webber und Ex-Motorrad-Weltmeister Mick Doohan testete das Unternehmen Hella Australia am Calder Raceway nämlich ein innovatives Flutlichtsystem, das offenbar in erster Linie mit Reflektorflächen arbeitet. Großer Vorteil: Das System ist angeblich sicher, was Stromausfälle betrifft, und es kann keine Schattenbildung geben.
Sollte sich das System bewähren, könnte es in der Formel 1 eingesetzt werden: "Wir haben gezeigt, dass es machbar ist. Das ist das Wichtigste", wird Hella-Sprecher Thomas Plessinger zitiert. "Vor einem Jahr war es noch ein Traum, aber jetzt wissen wir, dass es realistisch ist. Es ist möglich, damit jede Motorsportart zu beleuchten, auch die Formel 1."
Hella hat Informationen über das Reflektorsystem bereits bei der FIA eingereicht und hofft, dass diese ihre Zustimmung gibt. Dann stünde einem Nachtrennen in Melbourne theoretisch nichts mehr im Weg. Und: In Singapur könnte es einen zweiten Kunden geben, denn dort soll die engagierte Beleuchtungsfirma aus Italien zu viel Geld verlangen, wie man munkelt.










