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Formel 1 mit weißer Weste trotz Skandalen?

21. Dezember 2007 - 12:06 Uhr

Dieses Jahr beschäftigte sich die Formel 1 gleich mit zwei "Spionage-Affären" - Mario Andretti und Christian Horner über das Thema Image-Schaden

Fernando Alonso
Ob den Fans die Spionage-Affären wirklich gefallen haben?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 beschäftigte sich in dieser Saison mit den beiden "Spionage-Affären" um McLaren-Mercedes und Renault - die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, was die bei Spyker aufgetauchten Red Bull-Zeichnungen zeigten. Nur drangen diese Fälle entweder erst gar nicht zur Öffentlichkeit durch, oder sie wurden nicht an die große Glocke gehängt.

Insbesondere die "Spionage-Affäre" um die "Silberpfeile" beschäftige Medien wie Fans über Monate und stellte teilweise das sportliche Geschehen in den Hintergrund. Plötzlich interessierten sich Menschen für die Formel 1, die mit dem Sport bisher nichts am Hut hatten. Doch waren diese Affären wirklich gut für den Sport?


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Rennfahrerlegende Mario Andretti glaubt nicht, dass die Formel 1 Schaden genommen hat: "Man könnte denken, dass dies der Glaubwürdigkeit schadet, aber das hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt und das ist nicht allzu schlecht", wird der Amerikaner vom 'Autoweek'-Magazin zitiert.

In den Augen des 67-Jährigen seien sowohl der Automobilweltverband FIA als auch McLaren-Mercedes schlau genug, um sich auf Vordermann zu bringen und weiterzumachen: "Die Meisterschaft war interessant, Lewis Hamilton hat seinen Teil dazu beigetragen und gestaltete sie aufregend."

Dieser Meinung kann sich Christian Horner nur bedingt anschließen: "2007 war eines der klassischsten Jahre in der Formel 1. Drei Gegner kämpften bis zum letzten Rennen und der Außenseiter stahl ihnen beim Schlusspfiff die Show", so der Red Bull Racing-Teamchef gegenüber 'crash.net'.

"Abseits der Strecke war es natürlich ein hochgradig politisch geladenes Jahr, es gingen eine Menge Dinge vor, die für die Formel 1 nicht so positiv waren. Es ist ein umkämpftes Geschäft und im Sport ist natürlich eine Menge Geld involviert und die Regulatoren müssen manchmal schwierige Entscheidungen treffen. Hoffentlich können wir zum Wohle der Formel 1 und der Fans in der ganzen Welt uns kommendes Jahr auf die Strecke anstatt auf den Gerichtssaal konzentrieren."

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