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Force India: Klien-Bestzeit hält bis zum Schluss

07. Dezember 2007 - 18:58 Uhr

Vijay Mallya zieht nach den Testfahrten seines Force-India-Teams zufrieden Bilanz - Christian Klien Schnellster des internen Shootouts

Colin Kolles und Vijay Mallya
Teamchef Colin Kolles und Eigentümer Vijay Mallya haben die Qual der Wahl
© Force India

(Motorsport-Total.com) - Gleich sieben Fahrer wurden diese Woche in Jerez von Force India getestet, wobei Ralf Schumacher von vornherein gesagt hat, dass er sich das Nachzüglerteam 2008 auf keinen Fall antun möchte. Von den fünf ernsthaften Kandidaten war der Deutsche dann auch prompt am langsamsten - und Christian Klien mit Abstand am schnellsten.

Der Österreicher landete am Dienstag mit einer Bestzeit von 1:20.187 Minuten auf dem siebenten Platz der Tageswertung und war damit um etwa drei Zehntelsekunden schneller als Giancarlo Fisichella. Vitantonio Liuzzi und Franck Montagny hatten bereits mehr als eine Sekunde Rückstand, auch wenn man natürlich anmerken muss, dass an unterschiedlichen Tagen unterschiedliche Bedingungen herrschten.

"Dieser Test", freute sich Teameigentümer Vijay Mallya, "war ein sehr fruchtbarer für unser Team. Wir haben nicht nur unser Potenzial demonstriert, indem es uns gelungen ist, fünf hochtalentierte Fahrer für diesen Test zu gewinnen, sondern es war auch sehr motivierend für das Team, auf deren Erfahrung zurückgreifen zu können, was die Fahrzeugentwicklung angeht."

Auch wenn offiziell noch keine Fahrerentscheidung gefallen ist, habe die Woche laut Mallya "einen positiven Einfluss auf die Motivation der Mechaniker, Ingenieure und aller anderen Beteiligten" gehabt. Und weiter: "Wir haben der Sportgemeinde gezeigt, dass wir es ernst meinen mit dem, was Force India in der Formel 1 erreichen möchte. Abschließend möchte ich mich bei allen Fahrern für die harte Arbeit bedanken. Es war ein sehr produktiver Test. Das ist gerade mal der Anfang!"

Heute waren für Force India die beiden potenziellen Bezahlfahrer Giedo van der Garde (+ 4,108/81 Runden) und Roldan Rodriguez (+ 4,295/82 Runden) im Einsatz, denen jedoch nur geringe Chancen auf das Stammcockpit neben Adrian Sutil eingeräumt werden. Rodriguez hatte Pech, als er gegen Mittag wegen eines Motorschadens zwischenzeitlich aussteigen musste.

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