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Fanartikel
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Blundell: Gutes Zeugnis für das BMW Sauber F1 Team
Als "Best of the Rest" hat sich das BMW Sauber F1 Team 2007 stark geschlagen, meint Ex-Pilot Mark Blundell - Gelingt nun der Schritt ganz nach vorn?
(Motorsport-Total.com) - Der WM-Kampf spielte sich 2007 zwischen Ferrari und McLaren Mercedes ab, doch dahinter konnte das BMW Sauber F1 Team überzeugen. Die Deutsch-Schweizer erwiesen sich deutlich als "Best of the Rest" - zu Recht, meint der frühere Formel-1-Pilot und jetzige TV-Experte Mark Blundell in einer Saisonanalyse für 'Crash.net'.
"Sie haben einen guten Job gemacht, sie haben immer weitere Fortschritte gemacht", stellte Blundell dem BMW Sauber F1 Team ein gutes Zeugnis aus. "Außerdem hatten sie mit Nick Heidfeld und Robert Kubica zwei gute Piloten am Steuer, die sich gegenseitig gepusht haben. Es scheint, als würde das Team immer mehr Verständnis dafür aufbringen, was man in der Formel 1 braucht."

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Ob die Deutsch-Schweizer aber in der kommenden Saison noch einen Schritt weiter machen und es mit Ferrari und McLaren Mercedes aufnehmen können, wagt Blundell nicht zu prophezeien: "Das ist ein großer Schritt. Es ist schwer, sich von Podestplätzen zu Siegen zu steigern. Als mächtiges Team wie McLaren oder Ferrari muss man ganz vorn stehen und man braucht alle nötigen Ressourcen, um das zu erreichen. Wir dürfen gespannt sein, denn BMW ist das schon in der Vergangenheit gelungen und wir werden sehen, ob sie es wieder können."
Renault eine Enttäuschung, Toyota ein Schock
Enttäuscht sei er dagegen von der Leistung des früheren Weltmeisterteams Renault gewesen, erklärte Blundell weiter. Die Franzosen hatten zum Beispiel im Kampf gegen das BMW Sauber F1 Team keine allzu großen Chancen. "Ich weiß wirklich nicht, warum Renault solche Probleme hatte", so der Brite. "Natürlich gab es nach dem Weggang von Fernando Alonso einen Fahrerwechsel und vielleicht hat das die Begeisterung bei Renault etwas gedämpft. Aber ich glaube nicht, dass ein Typ hinter dem Steuer das Ein und Alles ist. Man muss sich nur Ferrari ansehen, die haben Michael Schumacher verloren und trotzdem weiter gewonnen. Renault hat einfach sein Paket nicht richtig zusammenbekommen, während alle anderen sich verbessert haben."
Regelrecht schockiert sei er von dem gewesen, was Toyota abgeliefert habe, fuhr Blundell fort. Immerhin sind die Japaner inzwischen der größte und erfolgreichste Automobilhersteller der Welt: "Wir haben gewartet und gewartet und gewartet, dass sich dort etwas tut, aber der Durchbruch kam immer noch nicht", so Blundell. "Man könnte erwarten, dass ein mächtiger Hersteller wie Toyota, vielleicht der größte Autokonzern der Welt, mit seinem Motorsportprogramm auf der Rennstrecke mehr abliefern würde. Aber bisher haben sie nicht viel erreicht."










