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Alonso: "Verträge sind immer flexibel"

18. Dezember 2007 - 14:49 Uhr

Fernando Alonso spricht über die Möglichkeit, Renault Ende 2008 zu verlassen, und nimmt erstmals das Wort Ferrari in den Mund

Fernando Alonso
Fernando Alonso kann sich vorstellen, eines Tages für Ferrari zu fahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - Seine Großmutter hat den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso von McLaren-Mercedes zum Formel-1-Rivalen Renault gedrängt: "Die Person, die mir am intensivsten dazu geraten hat, McLaren zu verlassen, war meine Oma", sagte Alonso dem spanischen Radiosender 'Cadena Ser'. "Wir haben uns dann für Renault entschieden, weil es die beste Wahl für 2008 war mit der Möglichkeit, viele gute Dinge zu tun", führte der Spanier aus, der aber auch darauf hinwies, dass sein neuer Arbeitgeber im kommenden Jahr viel zu tun habe.

"In diesem Jahr sind sie hinterhergefahren, jetzt müssen sie einen großen Sprung machen. Aber alles ist möglich", erklärte der Weltmeister von 2005 und 2006, der am 10. Dezember offiziell die Rückkehr zu Renault bekannt gegeben hatte. Im Januar werde man aber dem eigenen Zeitplan noch etwas hinterherhinken, so der 26-Jährige, der sich nach internen Querelen mit McLaren-Mercedes auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt hatte.

Der spanischen Zeitung 'As' sagte Alonso, dass ein erneuter Wechsel nach der kommenden Saison durchaus denkbar wäre, sollte die WM 2008 nicht nach seinen Vorstellungen verlaufen: "Verträge in der Formel 1 sind immer flexibel. Ich habe aber nicht bei Renault unterschrieben, um nach einem Jahr wieder zu gehen."

"Wenn ich eines Tages für die Scuderia fahren sollte, werde ich das auf jeden Fall genießen."
Fernando Alonso

Vor allem mit Ferrari wurde Alonso immer wieder in Verbindung gebracht: "Nur 15 Tage nach meiner Unterschrift bei Renault zu sagen, ich würde irgendwann gerne bei Ferrari einsteigen, ist doch unfair. Auch McLaren und Williams sind großartige Rennställe - aber Ferrari ist eben das größte Team, für das du an den Start gehen kannst. Wenn ich tatsächlich eines Tages für die Scuderia fahren sollte, werde ich das auf jeden Fall genießen", sagte Alonso.

Dass ihm sein neuer Kollege Nelson Piquet jun. wie zuvor Lewis Hamilton bei McLaren-Mercedes den Erfolg streitig machen könnte, glaubt Alonso nicht: "Letztlich hängt es allein an mir, besser und schneller als die anderen zu sein. Ich habe Vertrauen in Renault, Flavio Briatore und das Team."

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