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Wegen Alonso: Coulthard kritisiert Tost
David Coulthard kann nicht nachvollziehen, dass ausgerechnet Toro-Rosso-Boss Franz Tost Öl ins Gerüchtefeuer um Fernando Alonso gießt
(Motorsport-Total.com) - Eines der drei Teams, das sich angeblich um die Dienste von Fernando Alonso bemüht, ist Red Bull Racing. Der britisch-österreichische Rennstall hat offenbar bereits Gespräche mit dem zweifachen Weltmeister geführt, wie zuletzt zu hören war. Der Haken an der Sache: Eigentlich stehen für 2008 schon David Coulthard und Mark Webber unter Vertrag.
Aus eben diesem Grund wundert sich speziell Coulthard über die Spekulationen in den Medien: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fernando Alonso 2008 zu Red Bull kommen wird, und ich bin mir hundertprozentig sicher, dass ich nächstes Jahr für sie Rennen fahren werde", schrieb der Schotte in seiner Kolumne für 'ITV'. "Ich habe mir deswegen nie Sorgen gemacht, auch nicht als die Alonso-Gerüchte zum ersten Mal auftauchten."

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Bindender Vertrag mit Red Bull
"Der Vertrag, den ich mit Red Bull unterschrieben habe, ist bindend", stellte er klar. "Wir haben nicht einfach einen Wisch Papier unterschrieben, das Red Bull das Recht gibt, mich in jedes Auto zu setzen, von dem sie zufällig Sponsor sind, sondern der Vertrag ist sehr spezifisch und besagt, dass ich das Auto in jedem Rennen fahren muss, für das genannt wird. Ich weiß allerdings, dass das bei jüngeren Fahrern nicht immer der Fall ist."
Coulthard spielt damit auf Spekulationen an, wonach er von Red Bull Racing zu Toro Rosso abgeschoben werden könnte, um für Alonso Platz zu machen. Die große Frage wäre dann aber, ob Toro Rosso eher Sebastian Vettel oder ChampCar-Superstar Sébastien Bourdais trotz eines 2008er-Deals vor die Tür setzen würde. Dass man seitens Toro Rosso grundsätzlich dazu bereit wäre, hat Teamchef Franz Tost ja bereits angedeutet.
Scharfer Kommentar in Tosts Richtung
"Überrascht hat mich, dass Toro Rossos Teamchef Franz Tost zur Presse gesagt hat, dass Gespräche zwischen Red Bull und Alonso stattfinden", beschwerte sich Coulthard. "Ich kann nicht verstehen, warum er es als angemessen empfindet, einen Kommentar über ein anderes Team von sich zu geben, das derselben Mutterfirma gehört, obwohl er gar nicht dazu autorisiert ist und keine Kenntnis der vertraglichen Situation hat."
Der Ärger des 36-jährigen Routiniers ist insofern verständlich, als die Gerüchte, auf die er übrigens bisher nur von zwei Journalisten angesprochen wurde, ja ihn selbst betreffen. Insofern überrascht auch sein kleiner Seitenhieb gegen Tosts Team nicht: "Toro Rosso hatte dieses Jahr das gleiche Auto wie wir, aber nicht annähernd die gleiche Performance, daher frage ich mich, ob er sich nicht besser auf seinen eigenen Kram kümmern sollte als um unseren..."










