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Stewart rechnet nicht mit Cosworth-Comeback

08. November 2007 - 11:33 Uhr

Mit Cosworth ist beinahe unbemerkt ein großer Motoren-Hersteller aus der Formel 1 verschwunden - Jackie Stewart rechnet nicht mit einem Comeback

Scuderia-Toro-Rosso-Heck
Ein Jahr nach dem Rückzug: Haben Sie Cosworth dieses Jahr vermisst?
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Cosworth gehörte in der Formel 1 zu den bekanntesten und erfolgreichsten Motoren-Herstellern überhaupt. Zwischen 1963 und 2004 ging man unter dem Ford-Label an den Start, anschließend bis zur vergangenen Saison unter dem Label Cosworth.

176 Siege, 139 Pole Positions und 164 schnellste Rennrunden sind eine beeindruckende Bilanz, doch nun mischt der Motoren-Hersteller nicht mehr in der "Königsklasse des Motorsports" mit, nachdem man am Ende der vergangenen Saison kein neues Team fand und die Verträge mit Williams und der Scuderia Toro Rosso nicht mehr verlängern konnte.

Jackie Stewart, der seine drei WM-Titel mit Cosworth-Motoren einfuhr, findet es bedauerlich, was mit der Mannschaft passiert ist: "Es ist einfach schade, dass Cosworth, die einen so großen Beitrag geleistet haben, nicht mehr in der Formel 1 bleiben konnten", erklärte der Schotte gegenüber dem 'Evening Telegraph'.

Aber natürlich weiß der 68-Jährige, dass Unternehmen eben "kommen und gehen". Nach dem Rückzug von Ford und Jaguar aus der Formel 1 wurde das Unternehmen Ende 2004 an die Champ Car-Besitzer Gerald Forsythe und Kevin Kalkhoven verkauft.

Stewart rechnet derzeit nicht damit, dass die Marke wieder in die Formel 1 zurückkehren wird: "Es ist für sie nicht unmöglich, zurückzukehren. Das Problem ist jedoch, dass die meisten guten Leute nun gegangen sind. Ich war ein großer, großer Fan von Cosworth, habe ich doch 25 meiner 27 Siege mit ihnen geholt. Es sind großartige Leute und ein großartiges Unternehmen."

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