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Routinier Coulthard kritisiert fehleranfällige Youngsters

26. November 2007 - 11:18 Uhr

David Coulthard ist nicht gerade begeistert darüber, dass immer mehr junge Fahrer ins kalte Wasser geschmissen werden - Kritik an Kazuki Nakajima

David Coulthard
Laut David Coulthard haben Youngsters wie Nakajima in der F1 nichts verloren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Beim Saisonfinale in Brasilien kam es zwischen David Coulthard und Kazuki Nakajima zu einer Berührung, bei der Coulthard die Schuld ganz klar von sich wies. Doch Nakajima zeigte als Ersatzmann von Alexander Wurz ungeachtet seiner fehlenden Routine einen beeindruckenden Speed und wurde dafür mit einem Williams-Stammvertrag für 2008 belohnt.

Der Japaner ist damit der nächste blutjunge Shooting-Star aus der GP2, weil sich die Rookies aus der Nachwuchsformel in den vergangenen Jahren bewährt haben - siehe Lewis Hamilton, siehe Heikki Kovalainen. Aber nicht alle sind Freunde der Tendenz in der Formel 1, dass das Fahrerfeld immer jünger und vor allem immer früher aus den unteren Kategorien in die Königsklasse des Motorsports geholt wird.

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"Die Fahrkultur in der GP2 ist generell recht wild, aber es sollte einen höheren Standard geben, den die Rookies erfüllen müssen, bevor es ihnen erlaubt wird, in der Formel 1 zu fahren", schrieb Coulthard in seiner Kolumne für 'ITV'. "Nakajima ist ja auch einige Mechaniker niedergefahren, die eine Nacht im Krankenhaus verbringen mussten. Ich bin mir sicher, dass ihm das leid getan hat, aber wann hat man so etwas zum letzten Mal von Kimi, Lewis oder Fernando gesehen?"

Der einzige Aufnahmetest, den Formel-1-Neulinge absolvieren müssen, ist das Erlangen der Superlizenz, was in der Regel über 300 von der FIA beobachtete Testkilometer erfolgt. Die GP2-Youngsters verfügen jedoch normalerweise automatisch über diese Superlizenz. Coulthard kann das nicht nachvollziehen: "Mein Teamkollege Mark Webber hat kürzlich gesagt, dass die Formel 1 keine Schule für grundlegende Regeln ist. Ich stimme ihm voll und ganz zu."