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Rodriguez ist mit seinem Test-Auftritt zufrieden

14. November 2007 - 14:49 Uhr

Nach seinem Testtag in Barcelona hofft der spanische Rennfahrer, dass seine Chancen auf das Cockpit bei Force India weiter gestiegen sind

Roldan Rodriguez
Roldan Rodriguez ist mit seinem Testeinsatz vom Dienstag zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In Spanien wurde Roldan Rodriguez bis zuletzt schon als zukünftiger Stammfahrer gefeiert, doch nun kommen ernsthafte Zweifel an diesen Berichten auf, denn das aus Spyker hervorgegangene Force India-Team testet dieser Tage zahlreiche Piloten, die an der Seite von Adrian Sutil kommendes Jahr zum Einsatz kommen könnten.

Am Dienstag spulte der Spanier 69 Runden ab und bildete mit 4,375 Sekunden Rückstand das Schlusslicht. Er war damit rund eine Sekunde langsamer als Testfahrer Giedo van der Garde - dennoch zeigte er sich am Ende des Testtags zufrieden: "Das Team hat mir zu meiner Arbeit gratuliert", erklärte der GP2-Pilot spanischen Medien.

"Natürlich wäre ich gern eine bessere Zeit gefahren, aber der Rhythmus zählt mehr und in dieser Beziehung war ich sehr gut. Zudem wird es - so Gott will - tausende weitere Möglichkeiten geben, um dies zu schaffen. Ich bin in Bezug auf meine Zukunft ruhig und zuversichtlich gestimmt."

Am Ende des Tages erhielt er die Chance, eine bessere Zeit zu fahren, als man ihn mit wenig Benzin für eine Qualifikationsrunde auf die Strecke schickte: "Ich hätte meine Zeit um 1,2 Sekunden unterbieten müssen, aber meine Reifen kamen nie auf Temperatur und ich konnte nicht schneller fahren als auf meiner besten Runde zuvor. Ohne diese Probleme hätte ich eine 1:25.0 erreichen können, drei Zehntelsekunden unter der Zeit meines Teamkollegen."

Für ihn sei es ein Tag der Anpassung an das Auto gewesen. Bereits am Nachmittag sei er in der Lage gewesen, gute Rundenzeiten zu fahren: "Aus diesem Grund bin ich ziemlich glücklich. Es ist nicht leicht, mit diesem Auto am Limit zu fahren, und ich glaube, dass ich es in fast allen Kurven gefunden habe. Das weiß das Team auch, und ich denke, dass sie glücklich sind."

Am Morgen hatte er nicht viel fahren können, da er wegen roter Flaggen behindert wurde und ihn ein Hydraulik-Problem beinahe zwei Stunden kostete. Trotz der Tatsache, dass er beim letzten Versuch die Temperaturen nicht in die Reifen bekam, sei es "besser verlaufen als erwartet".

"Es ist klar, dass wir mit diesem Auto weder gegen Ferrari noch gegen McLaren-Mercedes antreten können. Aber das wussten wir schon zuvor, das weiß man im ganzen Fahrerlager. Aber ich arbeite gut mit dem Auto und mit dem Team. Ich versuche, mein Bestes zu geben, hoffe, dass sie mir eine Chance geben. Es ist klar, dass ich ja sagen werde, wenn sie sich entscheiden, dass ich ihr Pilot sein werde. Das hängt von ihnen ab."

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