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McLaren-Mercedes weiterhin ohne Nummer-1-Fahrer

03. November 2007 - 16:07 Uhr

Dennis und Haug sticheln in Richtung Fernando Alonso und versichern, dass es auch in Zukunft keine Bevorzugung eines Fahrers geben wird

Norbert Haug, Fernando Alonso und Ron Dennis
Haug und Dennis versichern, dass Alonso gleichberechtigt behandelt wurde
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch nach der "gescheiterten Ehe" zwischen Fernando Alonso und McLaren-Mercedes wird es in Zukunft bei den "Silberpfeilen" keinen Nummer-1- und Nummer-2-Fahrer geben.

"So sollte es sein, man sollte jedem die gleichen Möglichkeiten geben. Warum sollten zwei Formel-1-Fahrer nicht die gleichen Möglichkeiten erhalten?", fragte Teamchef Ron Dennis am Samstag bei 'Stars and Cars' von Mercedes-Benz in Stuttgart.

Alonso hatte immer wieder öffentlich behauptet, er werde vom Team nicht gleichberechtigt behandelt und soll Dennis mit der Forderung, als Nummer-1-Fahrer behandelt zu werden, sogar erpresst haben: "Wir sind ein Team, und wenn jemand kein Teammitglied sein möchte, dann sollte er nicht Teil des Teams sein. So einfach war das", verabschiedete sich der 60-Jährige mit einem Seitenhieb gegen den zweimaligen Weltmeister.

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"Es gab immer gleiche Voraussetzungen für beide Fahrer", beteuerte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Das ist unsere Philosophie, das kann jeder Tourenwagen- und Formel-3-Fahrer bestätigen. Da gibt es nicht anders."

"Und wenn dann gesagt wird, dass es dies nicht gibt, dann stimmt das einfach nicht", fährt der Deutsche fort. "Ich möchte das gar nicht verteidigen, aber das ist ein Fakt und genau so war es."

"Wichtig ist zu sagen, dass auch Fernando dieses Jahr 109 Punkte gemacht hat, die Voraussetzungen gleich waren und wir uns nun auf das kommende Jahr konzentrieren. Das wird auch in Zukunft bei McLaren-Mercedes so sein."

Der 54-Jährige bedankte sich "wirklich für seine fahrerischen Leistungen" und wünscht ihm "wirklich für die Zukunft alles Gute": "Leider hat es nicht gut zusammen gepasst, dann muss man auch den Mut haben zu sagen, dass man sich trennt."

Wer Nachfolger von Alonso im britisch-deutschen Team werden wird, steht noch nicht fest: "Wir werden ganz sicherlich eine gute Lösung finden, das versprechen wir. Wir können natürlich keine Namen nennen. Ich denke, dass wir als gutes Team einen guten Fahrer finden werden."