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Klien spekuliert voll auf ein Force-India-Cockpit

23. November 2007 - 11:57 Uhr

Christian Klien hat keinen Plan B für seine Karriere und konzentriert sich daher voll auf seine Chance, bei Force India unterzukommen

Christian Klien
Force India ist Christian Kliens einzig realistische Chance auf ein Comeback
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Beim Barcelona-Test hat Christian Klien im direkten Vergleich gegen Vitantonio Liuzzi und Adrian Sutil überzeugt, so dass er sich nun durchaus realistische Chancen auf ein Renncockpit bei Force India ausrechnen darf. Genau darauf spekuliert er nun auch, denn ein Wechsel in eine andere Kategorie oder ein weiteres Jahr als Testpilot üben keinen Reiz auf ihn aus.

"Ich denke nicht über einen Plan B nach, nur über einen Plan A - und der ist, in der Formel 1 Rennen zu fahren", stellte der Österreicher gegenüber 'formula1.com' klar. "Der Test in Barcelona war zufrieden stellend, die Rundenzeiten haben einen Teil der Geschichte erzählt." Aber: "Es ist wichtig, auf eine Runde schnell zu sein, aber das ist nur ein Teil der Rechnung - Konstanz über Renndistanzen ist ebenso wichtig und auf den Longruns war ich konkurrenzfähig."

Klien war auf dem Circuit de Catalunya um einen Hauch schneller als seine direkten Gegner im das Cockpit, allerdings waren ja nicht all seine Konkurrenten anwesend - Ralf Schumacher soll beispielsweise erst später evaluiert werden, während Roldan Rodriguez weiterhin eine verlockende Option bleibt, weil er angeblich mehr als zehn Millionen Euro ins Team einbringen könnte. So eine Unterstützung hat Klien nicht hinter sich.

Dafür sieht er andere Faktoren, die für ihn sprechen: "Ich bin erst 24, habe aber schon drei Jahre Formel-1-Erfahrung und ein Jahr als Formel-1-Testfahrer hinter mir. Ich habe das Glück, dass Jugend und Erfahrung auf meiner Seite sind, also spreche ich mit allen Teams, wo es noch Gelegenheiten gibt", so der ehemalige Red-Bull-Fahrer, der seine Einladung zu den Dezember-Tests nach Jerez als "gute Neuigkeit" einstuft, aber nicht überbewerten will.

Fest steht indes allerdings, dass Klien nicht mehr auf die Reservebank von Honda zurückkehren wird: "Honda ist eine tolle Firma und das Team hat enormes Potenzial, speziell angesichts der Vielzahl an Talenten dort - jetzt kommt da natürlich auch noch Ross Brawn dazu. Honda verdient es, zu gewinnen, und ich würde eines Tages gerne für sie fahren, falls sich eine Möglichkeit in diese Richtung ergeben sollte", schloss er ab.

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