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Klage gegen Alonso nur im Fall der Fälle

04. November 2007 - 09:40 Uhr

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug bestätigt nicht, dass man Fernando Alonso verklagen wird - eine solche Klage ist nur theoretisch denkbar

Fernando Alonso
Alonso riskiert nur eine Klage, wenn er das Team weiter in ein schlechtes Licht rückt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In den vergangenen Tagen machte ein Bericht die Runde, wonach Fernando Alonso von seinem ehemaligen Arbeitgeber McLaren-Mercedes wegen seiner Äußerungen über den Rennstall verklagt werden könnte. Doch eine solche Klage wollte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug am Samstag in Stuttgart "nicht bestätigen".

"Wir wollen einfach nicht, dass Dinge gesagt werden, die nicht zutreffend sind. Das vereinbart man in einer Ausscheidungs-Vereinbarung", erklärte Haug gegenüber Journalisten am Rande der Motorsport-Jahresveranstaltung 'Stars and Cars'. Soll heißen: Poltert der Rennfahrer aus Oviedo weiter über die "Silberpfeile", könnte es eine Klage geben.

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Der Deutsche macht indirekt keinen Hehl daraus, dass sich Alonso während seiner Zeit im Team nicht an alle Abmachungen gehalten hat: "Natürlich haben wir Vereinbarungen getroffen, wie man miteinander umgeht und dass man das bewahrt, was richtig ist. Ich werde nicht ins Detail gehen und sagen, ob in der Vergangenheit alles richtig war. Sie sind als Journalisten dazu aufgefordert, sich darüber ein Bild zu machen."

"Es ist natürlich viel gesagt worden, von ungleichem Material bis hin zu nicht korrektem Luftdruck - ich glaube, darüber kann sich jeder ein Bild machen", fährt der 54-Jährige fort.

"Dass es potentielle Vertragsbrüche gibt oder vielleicht auch gegeben hat, darüber braucht man nicht zu spekulieren. Wir wollen nichts unter den Tisch kehren, wir wollen jedoch auch Ruhe in der Sache haben. Ich habe mich nie dabei ertappt, etwas Schlechtes über Fernando Alonso gesagt zu haben. Insofern glaube ich, dass dies die Regel sein muss."

Und was ist mit einer Millionen-Klage? Könnte es diese eines Tages doch noch geben? "Es ist abgeschlossen, wenn sich jeder daran hält, was vereinbart worden ist. Dann ist das wunderbar", so der Mercedes-Motorsportchef. "Wenn nicht, was ich nicht hoffe, dann muss man sich nächste Schritte überlegen. Aber ich denke, dass wir diesbezüglich klar sind."

Angeblich musste Fernando Alonso keine Ablösesumme zahlen, umgekehrt soll das Gehalt des Spaniers nicht weitergezahlt werden, sodass man das Geld in einen neuen Fahrer investieren kann: "Es handelt sich um eine Auflösung eines Vertrags, und dabei wird natürlich Stillschweigen vereinbart. Daran werden wir uns halten, das ist klar", lehnte Haug jeden Kommentar über die Art der Einigung mit dem 26-Jährigen ab.