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Heidfeld: "So viele tolle erste Erfahrungen"

13. November 2007 - 11:44 Uhr

Wenn Nick Heidfeld die vergangene Saison rekapituliert, dann fällt ihm umso deutlicher auf, welch große Fortschritte das BMW Sauber F1 Team gemacht hat

Nick Heidfeld
Heidfeld verweist darauf, dass er in Kanada nichts geschenkt bekommen hat
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nick Heidfeld gehört zu jenen Fahrern, bei denen man nach einem Qualifying oder einem Rennen sehr gut anhand des Gesichtsausdrucks ablesen kann, ob sie mit dem Zeitfahren oder dem Rennen zufrieden sind. Und dieses Jahr war Heidfeld recht selten unzufrieden, noch seltener über sein Auto, wenn, denn meist über Pech, technische Defekte oder eine nicht perfekte Runde.

Am Ende war der Deutsche mit 61 WM-Punkten auf dem fünften Rang der WM-Wertung zu finden - für den Mönchengladbacher war dies die bisher beste Saison in der Formel 1: "Meine Erwartungen für die zweite Saison im BMW Sauber F1 Team sind bei weitem übertroffen worden", so der Familienvater im Interview mit 'formula1.com'.

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Nach den Testfahrten im Winter hatte der 30-Jährige "einen härteren Kampf mit Renault erwartet". Stattdessen war sein Arbeitgeber von Anfang an die drittstärkste Kraft in der "Königsklasse des Motorsports" und man konnte damit auch den damals noch amtierenden Weltmeister hinter sich halten.

Und so ist es kein Wunder, "dass die Saison-Höhepunkte den Tiefpunkten zahlenmäßig beträchtlich überlegen waren", wie es Heidfeld ausdrückt. Ein Highlight war das Überholmanöver an Fernando Alonso in Bahrain: "Dafür erhielt ich eine Menge erfreulicher Rückmeldungen - nicht nur vom Team, sondern auch von vielen im Fahrerlager und von vielen Fans per E-Mail."

Seinen zweiter Rang beim Großen Preis von Kanada habe er "aus eigener Kraft" heraus gefahren, auch wenn dies angesichts des schweren Unfalls seines Teamkollegen Robert Kubica und den chaotischen Bedingungen nicht augenscheinlich gewesen sei.

Auch das Podium beim Rennen in Budapest gehört für Heidfeld zu den Höhepunkten der Saison: "Ich startete das Rennen aus der vorderen Reihe. Es ist wahnsinnig zu rekapitulieren, wie viele tolle erste Erfahrungen dieses junge Team schon gemacht hat!"

Dieses Jahr habe ihm sein Job als Formel-1-Fahrer mehr Freude als jemals zuvor bereitet, schließlich konnte er "mit dem Wissen an die Strecke kommen, dass ich es in die Punkte oder sogar noch weiter nach vorn schaffen kann". Zudem sei es für ihn wichtig zu wissen, dass er bei den meisten Rennen das Maximum aus seinem Auto holen konnte: "Wir befinden uns definitiv auf dem richtigen Weg!".

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