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Gerücht: Red-Bull-Dream-Team mit Alonso und Brawn?

06. November 2007 - 14:37 Uhr

Ein neues Gedankenspiel über die Alonso-Zukunft: Zusammen mit Ross Brawn und Adrian Newey als Dream-Team bei Red Bull Racing?

Fernando Alonso
Fernando Alonso ist derzeit das Dreh- und Angelkreuz des Wechselgeschehens
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Angesichts der andauernden Gerüchte und deren nicht absehbares Ende sei es erlaubt, die Gedanken ein wenig schweifen zu lassen. Noch ist nicht bekannt, wohin es Fernando Alonso nach seinem Abgang bei McLaren-Mercedes ziehen wird. Nur eine knappe Liste der Teams, die für ihn möglich erscheinen, existiert.

Allen voran ist natürlich Renault ein Thema, denn immerhin fuhr er dort seine beiden Weltmeistertitel ein. Auch Toyota würde sich über fahrerische Verstärkung freuen und hätte wohl auch das nötige Kleingeld, um die Dienste des Doppelweltmeisters zu bezahlen. Überraschender waren da schon die Spekulationen aus Spanien: Alonso würde zu Red Bull Racing gehen, hieß es dort vor einigen Tagen.

Ganz so abwegig erscheint der Gedanke auch nach dem Dementi von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz nicht, vor allem dann, wenn man Ross Brawn in die Überlegungen mit einbezieht - wie es der 'Guardian' vormachte. Brawn verließ Ende 2006 Ferrari, um sich ein Jahr Auszeit zu gönnen. Bisher hieß es, dass er nur zu Ferrari zurückkehrt - wenn er wieder zurückkehrt.

Doch bei Ferrari stellt sich die grundsätzliche Frage, wie sich Brawn wieder eingliedern soll. Nach dessen Auszeit wurde die Technikabteilung umgekrempelt und die neue Struktur kann sich nach beiden WM-Titeln 2007 durchaus erfolgreich nennen. Eine Rückkehr Brawns könnte eingespielte Arbeitsbeziehungen sogar wieder sprengen.

Sollte Red Bull Racing das nötige Geld in die Hand nehmen, sowohl für Alonso als auch für Brawn, könnte das Duo mit Adrian Newey eine schlagkräftige Truppe bilden. Doch ganz so einfach gestaltet sich die Lage dann auch wieder nicht. Eine solche Investition würde für das Team nur dann einen Sinn ergeben, wenn Alonso längerfristig bleibt, um eine Erfolgsbasis aufzubauen.

Für den Spanier aber könnte es zunächst nur darum gehen, in der Formel 1 weiter einen halbwegs konkurrenzfähigen Platz zu finden, um dann zu einem späteren Zeitpunkt doch noch eine Chance bei Ferrari zu suchen. Angesichts der Lobesworte von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo ist dies nicht undenkbar.

Das weitere Tauziehen und Hinauszögern einer Entscheidung bewirkt im Augenblick aber nur eines: immer neue Gerüchte, die mit immer neuen Gedanken erweitert werden. So wie auch das eben geschilderte.