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Gené: Titel im Jahr eins nach Schumacher war wichtig
Testfahrer Marc Gené findet, dass der WM-Titel 2007 für Ferrari besonders wichtig war, weil es der erste nach Michael Schumacher war
(Motorsport-Total.com) - Vor Michael Schumacher - man ist inzwischen geneigt, das zu vergessen - wurde letztmals 1979 ein Ferrari-Fahrer Formel-1-Weltmeister, nämlich Jody Scheckter. Insofern war der Titelgewinn durch Kimi Räikkönen in der zurückliegenden Saison besonders wichtig, denn so konnte die Truppe aus Maranello beweisen, dass der "Schumi"-Faktor nicht der einzige Erfolgsgrund war.
"Dieser WM-Titel war besonders wichtig, weil er unerwartet kam", erklärte Testfahrer Marc Gené vergangene Woche bei einem Pressetermin in der spanischen Hauptstadt Madrid. "Unser Auto war in Brasilien vom Anfang an konkurrenzfähig, die Ingenieure haben das Basissetup optimal hinbekommen, und am Ende haben wir uns durchgesetzt, weil wir in den wichtigen Rennen die wichtigen Punkte geholt haben."
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Für das Team sei es entscheidend gewesen, sich selbst zu beweisen, dass es auch ohne Schumacher, Ross Brawn und Co. geht. Schumachers Testcomeback habe Ferrari dennoch viel gebracht: "Er ist der beste Rennfahrer der Geschichte, was die Resultate angeht, weshalb seine Meinung für das Team von großer Bedeutung ist. Er kann uns wertvolle Ratschläge geben. Als Rennfahrer zurückkehren will er aber nicht", so Gené.
Technisch gesehen gibt es vor der Saison 2008 vor allem eine einschneidende Umstellung, nämlich das Verbot der Traktionskontrolle. Probleme erwartet der Spanier deswegen für Ferrari aber nicht: "Bei Ferrari werden wir nicht in gravierende Schwierigkeiten geraten, was die Umstellung des Standards der Traktionskontrolle angeht. Bei den ersten Tests war in den Zeiten jedenfalls kein großer Unterschied zu bemerken", analysierte er abschließend.










