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Gascoyne hofft 2008 auf mehr WM-Punkte
Force-India-Technikchef Mike Gascoyne erwartet sich 2008 eine Steigerung von seinem Team und rechnet mit einigen WM-Punkten, auch durch Adrian Sutil
(Motorsport-Total.com) - Das Spyker-Team, Vorgänger von Force India in der Formel 1, sammelte 2007 gerade mal einen einzigen WM-Punkt, nämlich beim Regenchaos in Fuji. Obwohl sich an der Führung des Rennstalls abgesehen von den Eigentümern nichts ändern wird, hofft Technikchef Mike Gascoyne in der kommenden Saison auf eine Steigerung.
"Dieses Jahr war in vielerlei Hinsicht schwierig", erklärte er gegenüber 'formula1.com'. "Das Team hat sich nicht wie erhofft entwickelt, es war finanziell ziemlich schwierig und dann war da noch der Verkauf des Teams. Rückblickend betrachtet haben wir nicht das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten, und wir haben uns nicht wie geplant gesteigert. Trotzdem können wir vorausblickend sehr optimistisch in die Zukunft schauen."
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2008 sollen mehr Punkte her
Schon für nächstes Jahr erwartet sich der Brite ein besseres Abschneiden: "2008 müssen wir definitiv einen Schritt nach vorne machen, denke ich. Wir müssen konstanter werden, uns besser qualifizieren, konstant im Mittelfeld mitfahren und dann und wann einen glücklichen Punkt mitnehmen. Wir müssen uns auf jeden Fall vornehmen, nächstes Jahr mehr Punkte zu sammeln", gab Gascoyne eine klare Marschroute vor.
Welche Fahrer diese umsetzen sollen, steht allerdings noch nicht fest, denn gesetzt ist bisher nur Adrian Sutil, der aber angeblich noch immer bei McLaren-Mercedes auf der Liste steht. Noch völlig ungeklärt ist die Vergabe des zweiten Cockpits, für das mehrere Kandidaten in Frage kommen, darunter auch Ralf Schumacher und Christian Klien. Sutil ist aber der erklärte Wunschfahrer von Teamchef Colin Kolles.
"Adrian hat gezeigt, dass er das Talent hat, um in der Formel 1 auf höchstem Niveau zu fahren", lobte Gascoyne den Deutschen, "aber er hat in diesem Jahr auch ziemlich viele Fehler gemacht. Das ist für einen Rookie normal, aber er hat sicher immer weniger Fehler gemacht, je mehr Erfahrung er hatte. Das hat in Fuji zum ersten Punkt für ihn und das Team geführt. Ich denke, dass er nächstes Jahr überall konstant und schnell sein kann."
Rückkehr zu einem kleinen Team
Für Gascoyne selbst war die Saison 2007 eine große Herausforderung, denn vor Spyker stand er bei Toyota unter Vertrag, dem vielleicht finanzstärksten Team der Formel 1. Nun musste er sich damit abfinden, dass er einige seiner Ideen wegen mangelnder Ressourcen gar nicht oder nur halbherzig umsetzen konnte. Allerdings war ihm die Fabrik in Silverstone keineswegs fremd, schließlich hat er dort schon unter Eddie Jordan gearbeitet.
"Insgesamt habe ich es genossen, wieder bei einem kleineren Team zu sein", gab der 44-Jährige zu Protokoll. "Natürlich gibt es da Rückschläge, zum Beispiel wenn man durch das Budget und die Ressourcen eingeschränkt ist, aber das wurde für die Zukunft in Angriff genommen. Ich habe die Rennen genossen und fand es schön, mit einem jungen, dynamischen, wachsenden Team zusammenzuarbeiten. Insgesamt war es eine angenehme Erfahrung."










