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Frankreich: Sportstaatssekretär kämpft für Magny-Cours

27. November 2007 - 10:52 Uhr

Eigentlich hätte in Magny-Cours schon 2008 gar nicht mehr gefahren werden sollen, zumindest kommende Saison gastiert die Formel 1 aber noch dort

Circuit de Nevers in Magny-Cours
Magny-Cours ist seit Jahren ein Wackelkandidat auf dem Rennkalender
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als der Formel-1-Tross diesen Sommer nach dem Rennen aus Magny-Cours abreiste, waren alle davon überzeugt, zum letzten Mal ins französische Nirgendwo gekommen zu sein. Doch Bernie Ecclestone und seine Verhandlungspartner einigten sich darauf, 2008 doch noch einmal einen Grand Prix in Magny-Cours auszutragen.

Die Zukunft der Veranstaltung steht freilich auf mehr als wackeligen Beinen, soll aber abgesichert werden, wenn es nach Bernard Laporte geht, dem französischen Sportstaatssekretär. Der bedauert nämlich, dass sein Land schon die Olympischen Sommerspiele 2012 an London verloren hat, nun aber auch noch die Formel 1 ziehen zu lassen, kommt für ihn gar nicht in die Tüte. Notfalls müsse man eben einen anderen Austragungsort als Magny-Cours finden, um Ecclestone zufrieden zu stellen.

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"Wir wissen noch nicht, was die beste Option für uns ist", erklärte er in einem Interview mit der Sportzeitung 'L'Équipe'. "Lasst uns alles unternehmen, was notwendig ist, um den französischen Grand Prix zu retten! Es gibt heutzutage viele Konkurrenten, die auch an die WM-Tür klopfen. Ecclestone kann aber natürlich tun, was er will. Wenn er morgen auf die Idee kommt, dass er Frankreich nicht mehr braucht, dann werden Tränen fließen."

Für Frankreich gewinnen könnte man den Formel-1-Boss unter Umständen mit einem spektakulären Grand-Prix-Projekt in Paris - ein Rennen im Eurodisneyland wurde ja bereits im Sommer vorsichtig angedacht. Ähnlich wie auch in London wären damit aber enorme logistische Probleme verbunden, weshalb ein Verbleib der Königsklasse in Magny-Cours mittelfristig wohl die wahrscheinlichere Variante ist.