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Dennis: De la Rosa noch im Rennen
McLaren-Teamchef Ron Dennis räumt Pedro de la Rosa noch Chancen auf ein Cockpit ein - Ärger über Alonso - Nach Spionageaffäre dachte Dennis an Rücktritt
(Motorsport-Total.com) - In der Formel 1 dreht sich das Fahrerkarussell schneller denn je - außer bei McLaren-Mercedes. Dort hat man alle Ruhe weg und lässt sich Zeit mit einer Entscheidung. Zum Leid aller Fans und Beteiligten, denn kaum eine Fahrer-Bekanntgabe wird sehnsüchtiger erwartet als diese. In der Gerüchteküche wurden Ralf Schumacher, Nico Rosberg, Adrian Sutil und McLaren-Mercedes-Testfahrer Pedro de la Rosa besonders heiß gekocht. Dennis lässt jedoch alle Möglichkeiten offen.
"Wir haben noch nichts entschieden", sagte er gegenüber der kolumbianischen Tageszeitung 'El Tiempo de Bogota'. "Wir sind nicht in Eile. Es könnte Pedro de la Rosa werden. Es gibt viele Optionen, aber ich kann keine Namen nennen. Ich weiß nur, dass wir uns nicht beeilen müssen. Wir arbeiten mit Hamilton zusammen. Wenn wir den Namen seines Teamkollegen bekannt gegeben haben, werden wir auch mit diesem zusammenarbeiten."

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Spricht Dennis von der Zukunft, hält er sich noch bedeckt. Für die Vergangenheit gilt alles andere. "Die einzige Verbindung, die schlimm geendet hat, war die mit Fernando Alonso", ärgert er sich und lässt seinem Frust freien Lauf. "Wir hatten nie größere Probleme mit Fahrern, die unser Team verlassen haben. Aber jetzt müssen wir an 2008 denken."
Die nächste Saison in Angriff zu nehmen, ist für Dennis keine Selbstverständlichkeit. Schließlich dachte er in der zurückliegenden Krisensituation rund um die Spionageaffäre über einen Rücktritt nach. "Ja, ich habe über einen Rücktritt nachgedacht", bestätigt er. "Ich bin 60 Jahre alt. Ich wollte mich von den Leuten distanzieren. Dieses Geschäft erfordert viel Konzentration und Arbeit. Aber ich bin kein Mann, der gleich das Handtuch wirft."
Trotzdem will und kann Dennis das Urteil der FIA in der Spionageaffäre nicht akzeptieren. "Es war sehr exzessiv und ungerecht. Es gibt keine Beweise, dass McLaren als Team gegen die Regeln verstoßen hat. Wenn Fehler begangen worden sind, dann durch eine Einzelperson und nicht von einer Mannschaft oder einem Unternehmen."











