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Bremst die neue "Spionage-Affäre" den Fahrer-Markt aus?
Die Bekanntgabe der Fahrer für 2008 einiger Teams könnte sich im Sog der "Spionage-Affäre" um Renault um einige Wochen verzögern
(Motorsport-Total.com) - Die Trennung des McLaren-Mercedes-Teams von Fernando Alonso ist seit der vergangenen Woche offiziell, das Fahrer-Karussell kommt dennoch nicht richtig in die Gänge. Dies liegt daran, dass sich der Spanier noch nicht entschieden hat, für welchen Rennstall er 2008 an den Start gehen möchte. Von dieser Entscheidung hängen jedoch wiederum zahlreiche andere mögliche Cockpit-Besetzungen ab.
Nach der Bekanntgabe des Automobilweltverbandes FIA vom Donnerstag, wonach sich nun auch das Renault-Team vor dem Weltmotorsportrat wegen einer "Spionage-Affäre" am 6. Dezember verantworten muss, dürfte die Geschwindigkeit des Fahrer-Karussells weiter abnehmen.

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Die meisten Experten gehen derzeit davon aus, dass sich Alonso zwischen zwei Optionen entscheiden wird: einer Rückkehr zu Renault oder einem Engagement bei Red Bull Racing. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile, jedoch dürfte Alonso abwarten, ob und in welcher Form Renault bestraft werden wird und ob sich diese Bestrafung negativ auf die Saison 2008 auswirken könnte, bevor er eine Entscheidung fällt.
Aber nicht nur Alonso, sondern auch Renault dürfte derzeit gezwungen sein, bis zur Entscheidung des Weltmotorsportrats zu warten, bevor man die Cockpits für die Saison 2008 besetzen kann.
Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, dass dem Team für das kommende Jahr ein Startverbot droht, das Management der Fahrer dürfte angesichts der aktuellen Situation jedoch dennoch vermeiden wollen, vorschnell einen Vertrag mit dem französischen Rennstall zu unterzeichnen.











