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Billig-Teil kostete Lewis Hamilton den WM-Titel
Beim Saisonfinale in São Paulo zeigte sich einmal mehr auf brutale Weise, dass alles passen muss, damit man Formel-1-Weltmeister werden kann
(Motorsport-Total.com) - Beim letzten Rennen der Formel-1-Saison 2007 leistete sich Lewis Hamilton in der ersten Runde beim Überholversuch an Teamkollege Fernando Alonso zwar auch einen Fahrfehler, doch dieser war wohl nicht schwer wiegend genug, als dass ihn dieser schlussendlich den WM-Titel gekostet hätte.
Stattdessen wurde der Brite mit seinem McLaren-Mercedes plötzlich langsamer und fiel so weit zurück, dass er nicht mehr ausreichend weit nach vorn kam, um seine Führung in der WM-Wertung zu verteidigen. Ganz offenbar hat ein an für sich billiges Teil dafür gesorgt, dass Hamilton die teuersten Sekunden der Saison verlor.
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"Wir können nach intensiven Untersuchungen sagen, dass eine Fehlfunktion im hydraulischen System der Grund für Hamiltons Probleme in der achten Runde waren", lautet laut 'Express' die offizielle Mitteilung des Teams nach der Analyse des Defekts. Der Fehler habe sich nach 36 Sekunden selbst behoben, so dass der 22-Jährige sein Rennen ohne Probleme fortsetzen konnte.
Ein Technik-Experte analysierte die Aussage für das Blatt und geht davon aus, dass "wahrscheinlich kurzzeitig das Ventil nicht geschlossen" hat, wodurch das Getriebe in den Leerlauf versetzt wurde.
Die "Selbstreparatur" sei damit ebenfalls zu erklären, weil sich der Hydraulik-Druck nur dann wieder aufbauen kann, wenn die "teure Pumpe nicht betroffen" ist. Ein entsprechendes Ventil sei ein Bauteil, dessen Kosten "im Centbereich" anzusiedeln seien.











