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Auch Ralf Schumacher testet für Force India

10. November 2007 - 17:02 Uhr

Ralf Schumacher gehört neben Christian Klien und Vitantonio Liuzzi zu den erfahrenen Bewerbern um ein Cockpit beim neuen Force India-Team

Vijay Mallya und Ralf Schumacher
Rettet Vijay Mallya die Formel-1-Zukunft von Ralf Schumacher
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - Auf der Suche nach einem Formel-1-Cockpit für 2008 wird Ralf Schumacher vom 4. bis 6. Dezember in Jerez für das Spyker-Nachfolgeteam Force India Testfahrten bestreiten. Das berichtet die 'Welt am Sonntag'. Der 32 Jahre alte Kerpener hat sich nach Ablauf seines Vertrages zum Ende der Saison 2007 von Toyota getrennt. "Schumi II" hatte dennoch immer wieder betont, dass er auch im kommenden Jahr in der "Königsklasse" fahren werde.

Force India ist dafür aber eine der wenigen verbliebenen Optionen, nachdem zuletzt Williams den Japaner Kazuki Nakajima als zweiten Fahrer bestätigt hat. Mit dem neuen Teambesitzer, dem indischen Multi-Milliardär Vijay Mallya ist Ralf Schumacher gut befreundet.

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Die 'Welt' berichtet unterdessen, dass "Technikdirektor Mike Gascoyne mit Rücktritt gedroht hat, falls der Deutsche angeheuert wird". Die Begründung des Blatts: "Schumacher soll einst Gascoynes Entlassung bei Toyota betrieben haben."

Allerdings hätte der sechsmalige Grand-Prix-Sieger im Kampf um das zweite Cockpit neben Stammpilot Adrian Sutil noch zahlreiche Konkurrenten. Bereits in der kommenden Woche in Barcelona werden der Österreicher Christian Klien, der seinen Testfahrervertrag bei Honda gekündigt hat, und der frühere Toro-Rosso-Pilot Vitantonio Liuzzi testweise im Force-India-Ferrari sitzen.

Auch Noch-Renault-Fahrer Giancarlo Fisichella (Italien) soll eine Einladung zu Testfahrten haben. Zudem machen sich auch die offiziell verpflichteten Testfahrer Roldan Rodriguez (Spanien) und Giedo van der Garde Hoffnungen auf eine Beförderung zum Stammpiloten.

Neben dem freien Platz bei Spyker ist nur noch bei McLaren-Mercedes (als Nachfolger von Fernando Alonso) und Super Aguri jeweils ein Platz frei. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ließ kürzlich zwischen den Zeilen durchblicken, dass man kein Interesse an Ralf Schumacher hat.

Renault hat beide Cockpits für 2008 noch nicht vergeben und hofft auf die Rückkehr von Alonso. Dazu stünden auch noch die 2007er-Stammpiloten Fisichella und Heikki Kovalainen sowie Testfahrer Nelson Piquet jun. zur Verfügung.

Favorit für Schumachers Platz bei Toyota ist GP2-Champion Timo Glock. Der bisherige BMW Sauber F1 Team Testpilot hat bereits eine Vereinbarung mit Toyota, die aber vom Automobilweltverband FIA derzeit geprüft wird, da auch noch BMW Sauber F1 eine Option auf Glock geltend macht.