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Williams mit Pech und ohne Glück

07. Oktober 2007 - 12:09 Uhr

Auch der Regen in Shanghai spülte Nico Rosberg und Alex Wurz nicht vorn - Reifenschaden bei Rosberg, unbelohnter Mut bei Wurz

Alexander Wurz
Alexander Wurz hatte nur eine kurze Freudenphase im Rennen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für Williams gab es in China nichts zu holen. Sowohl Nico Rosberg als auch Alex Wurz fehlte das nötige Glück, um sich durch die Wirren des Grand Prix' zu kämpfen. Dabei war es Wurz, der den Wechselreigen auf die Trockenreifen begann, doch als auch die Konkurrenten umgerüstet hatten, fiel er zurück. Bei Rosberg sah es etwas besser aus - bis ein Plattfuß den Deutschen erneut an die Box zwang. Am Ende blieben nur die Ränge 12 (Wurz) und 16 (Rosberg).

"Wir hatten auf etwas mehr Regen gehofft", so Wurz. "Zu Beginn kamen mir die Bedingungen entgegen und ich war der Erste, der auf Trockenreifen wechselte. Am Anfang klappte es damit sehr gut, wir dachten schon, dass wir nun ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert hätten. Dann fielen wir mit einem Problem, das dem gestrigen sehr ähnlich war, zurück. Wir konnten keinen Grip mit den Reifen aufbauen."

Auch Rosbergs Rennen verlief enttäuschend. "Ich hatte einen schlechten Start und fiel zurück, dann lief es im Regen eigentlich recht gut, ich überholte mehrere Autos", erklärte er. "Für den nächsten Stint gingen wir auf Trockenreifen, aber wir erlebten das gleiche Problem wir im Qualifying. In Runde 29 hatte ich zudem einen Plattfuß hinten links am Ende der Geraden. Ich bin nicht sicher, wodurch er verursacht wurde, denn ich berührte niemanden. Ich musste noch einmal an die Box und damit war mein Rennen vorbei."

"Unser Rennen wurde von den Startpositionen bestimmt, aber die Bedingungen heute waren schwierig und wir hätten mehr Glück haben können", so Chefingenieur Patrick Head. "Nico fuhr ein sehr gutes Rennen und überholte Gegner, aber ein Reifenschaden beschädigte auch weitere Anbauteile. Er musste einen unplanmäßigen Stopp machen. Ohne diesen wären Punkte möglich gewesen. Wir haben ihn dann mit den falschen Reifen rausgeschickt, damit war es aus. Alex' Rennen wurde von seinem schlechten Startplatz geprägt. Das Rennen war für unsere Fahrer und das Team enttäuschend. Ich möchte aber auch den Fahrer von Toro Rosso gratulieren. Sie beiden haben ihre Sache heute toll gemacht."

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