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Webber und der Goldjunge der Presse
Mark Webber findet es typisch, dass er von den britischen Medien für seine Kritik an Lewis Hamilton in der Luft zerrissen wurde
(Motorsport-Total.com) - Mark Webber war der große Leidtragende von Lewis Hamiltons fragwürdigen Manövern hinter dem Safety-Car in Fuji, denn der Australier musste abbremsen und wurde daraufhin von Sebastian Vettel abgeschossen. Kein Wunder, dass der Red-Bull-Pilot sauer war: "Ich denke, dass er hinter dem Safety-Car einen Scheißjob gemacht hat."
Für diese Aussage wurde Webber von der britischen Presse zerrissen, was ihn aber wenig kümmert: "Ich schätze, das passiert eben, wenn man etwas Negatives über den Goldjungen sagt. Tatsache ist aber, dass ich das gesagt habe, weil er hinter dem Safety-Car meiner Meinung nach keinen guten Job gemacht hat. Er hätte das besser machen können - und man muss ihm zugute halten, dass er das selbst zugegeben hat, zuerst mir gegenüber, dann auch öffentlich."

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"Es ist im Nachhinein immer leicht, weise zu sein, und es bringt mich auch nicht ins Rennen zurück, aber so läuft es eben manchmal", schrieb der Australier in seiner Kolumne auf der Internetseite des TV-Senders 'Eurosport'. "Es ist einfach enttäuschend, dass mein Rennen dadurch beendet wurde." Er habe nämlich in Fuji durchaus Chancen gehabt, seinen ersten Grand Prix zu gewinnen - jedenfalls hätte er voll attackiert.
Mit der Kritik seitens der Medien kann Webber aber umgehen: "Es kümmert mich nicht, was die Presse über mich schreibt, 'jammernder Webber' und so weiter. Cowboys weinen nicht, würde ich sagen, und ich habe eine ziemlich dicke Elefantenhaut. Die Geschichte ist sowieso nicht mehr aktuell und mit diesen Zeitungen werden bereits Fritten gewickelt, also was für einen Unterschied macht das schon?"











