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GP Belgien (Spa) - 30.08.2009Die bekannteste aller Kurven macht Spa-Francorchamps so berühmt-berüchtigt wie kaum eine andere Strecke im Grand Prix Zirkus. Vor keiner Kurve haben Fahrer und Techniker so viel Respekt, an keiner aber auch so viel Freude, wie ausgerechnet an diesen 300 Metern Asphalt. Und nach dem Umbau 2007 haben die Tribünenplätze noch mehr Komfort und Sicht auf die letzte verbliebene Naturrennstrecke der Formel 1. Leistungspaket: Hotel, Ticket, Shuttle
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Trotz Zuschauer-Rückgang: "Sehr positive" Bilanz für 'RTL'
Obwohl die Formel 1 nach dem Rücktritt von Schumacher 'RTL' im Durchschnitt niedrigere Zuschauer-Zahlen bescherte, sind die Kölner sehr zufrieden
(Motorsport-Total.com/sid) - Das spannendste WM-Finale seit 21 Jahren mit dem überraschenden Triumph von Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen hat dem Privatsender 'RTL' für die Formel-1-Saison 2007 eine Rekordquote beschert. Im Schnitt verbuchten die Kölner 11,13 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 39,8 Prozent entspricht.
Damit überbot der Große Preis von Brasilien die bisherige Jahresbestmarke vom Nürburgring deutlich. Im Schnitt hatten 7,95 Millionen Zuschauer das Regen-Chaos in der Eifel verfolgt. Bei Räikkönens Zieldurchfahrt in Sao Paulo um 19:31 Uhr deutscher Zeit saßen als Spitzenwert sogar 12,95 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher.

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Damit kam das Saisonfinale fast an die Abschiedsvorstellung von Rekordweltmeister Michael Schumacher heran. Als der Kerpener im vorigen Jahr noch mit kleinen WM-Chancen in Brasilien sein 250. und letztes Formel-1-Rennen fuhr, hatten durchschnittlich noch einmal 13,44 Millionen Fans vor dem Fernseher mit "Schumi" mitgefiebert.
In der gesamten Saison kam 'RTL', das insgesamt 6.046 Minuten von der Formel 1 berichtete, im Schnitt auf 5,90 Millionen Zuschauer (40,4 Prozent Marktanteil). "Wir hatten uns für 2007 einen Marktanteil von annähernd 40 Prozent zum Ziel gesetzt. Den haben wir sogar leicht übertroffen", so 'RTL'-Sportchef Manfred Loppe.
"Dass es in diesem Jahr einen vorübergehenden Zuschauerrückgang geben würde, war zu erwarten und von uns entsprechend einkalkuliert worden. Vor dem Hintergrund, dass sich die Verluste jedoch als weitaus geringer erwiesen haben, als viele dies vor der Saison prophezeit hatten, fällt unsere Bilanz sehr positiv aus."
"Das spektakuläre Finale hat der ersten spannenden Saison nach Ende der Ära Schumacher die Krone aufgesetzt und noch einmal all das gezeigt, was die Faszination an der Formel 1 ausmacht", so Loppe.
Auch für die Sport-Research-Berater von 'IFM' ist die Formel 1 trotz eines Zuschauerrückgangs von 22,6 Prozent weiter "neben der Fußball-Bundesliga das serielle Top-Produkt in der deutschen Sportlandschaft", erklärte 'IFM'-Geschäftsführer Jörg Ullmann. Im vergangenen Jahr waren pro Rennen noch 1,72 Millionen Fans mehr vor dem Fernseher gesessen.
Der Quotenrückgang in Deutschland werde zudem durch andere Märkte wie zum Beispiel England kompensiert. Außerdem sieht Ullmann für den deutschen Markt auch wieder Steigerungsmöglichkeiten: "Mit fünf deutschen Fahrern sowie Teams wie McLaren-Mercedes und BMW Sauber F1 sollten sich die TV-Quoten zumindest in diesem Bereich halten können, bei absoluten Top-Platzierungen der deutschen Formel-1-Piloten mittelfristig sogar wieder ansteigen."
Auch Loppe gibt sich optimistisch: "Die starken Quoten sind ein eindrucksvoller Beleg für die ungebrochene Leidenschaft der Zuschauer für die Königsklasse und lassen das Potenzial für das kommende Jahr erahnen, in dem mit Nick Heidfeld und Nico Rosberg - je nachdem, in welchem Cockpit er sitzt - auch zwei deutsche Piloten um den WM-Titel mitfahren könnten."
In England freut man sich unterdessen über ein stark gestiegenes Interesse an der Formel 1, was angesichts der Erfolge von Lewis Hamilton in seiner ersten Formel-1-Saison wenig verwunderlich ist. Beim TV-Sender 'ITV' verfolgten im Durchschnitt 9 Millionen Zuschauer das Rennen (Marktanteil 47 Prozent) mit einem Peak von 10,6 Millionen Zuschauern (50 Prozent).
Für den britischen TV-Sender ist dies ein neuer Rekord nach sieben Jahren. Zudem erreichte man mit 3,4 Millionen Zuschauern je Rennen einen neuen Durchschnittswert seit 2001 und ein 41-prozentiges Wachstum im Vergleich zur Formel-1-Saison 2006.











