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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen "mehrere Personen"
Die Staatsanwaltschaft von Modena ermittelt nicht gegen McLaren-Mercedes, aber gegen mehrere Einzelpersonen - Spionage- und Pulveraffäre
(Motorsport-Total.com) - Auch wenn der Spionagefall zumindest für die FIA theoretisch erledigt ist, bedeutet das noch lange nicht, dass die Affäre niemanden mehr beschäftigt. Strafrechtlich hat das Urteil des World Councils nämlich überhaupt nichts verändert: Die Staatsanwaltschaft Modena ermittelt wie bisher weiter.
"Wir ermitteln um das Pulver, das in die Ferrari-Autos geschüttet wurde. Hinzu ermitteln wir wegen mutmaßlicher industrieller Spionage", erklärte Staatsanwalt Giuseppe Tibis dem italienischen Fachmagazin 'Autosport'. "Die Ermittlungen laufen noch, mehreren Personen haben wir schon über die Ermittlungen informiert, andere könnten noch in den Sog der Untersuchung geraten."

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Tibis wehrte sich auch gegen den Vorwurf, man sei in Monza zu indiskret vorgegangen, als mehrerer Mitarbeiter von McLaren-Mercedes ausgerechnet am Samstagnachmittag vor dem Qualifying über die Ermittlungen gegen sie informiert wurden. Seitens der Silberpfeile wurde vermutet, das Timing der Dokumentenübergabe könnte gesteuert gewesen sein, inzwischen hat man sich von dem Vorwurf aber distanziert.
"Ich verstehe", so Tibis, "dass es nicht schön ist, im Visier von Ermittlungen zu sein. Wir haben die Namen der Verdächtigen nach Ende der Qualifikation für den Grand Prix in Monza bekannt gegeben, um die Auswirkungen aufs Minimum zu reduzieren."









