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Spyker nicht ganz zufrieden mit dem ersten Tag
Ohne größere mechanische Probleme hat das Spyker-Team die beiden ersten Trainings in São Paulo absolviert - Sutil schneller als Yamamoto
(Motorsport-Total.com) - "Ein ziemlich wertvoller Tag für uns. Aber wir wissen, dass im Auto mehr Leistung steckt." So lautet das Resümee von Mike Gascoyne, Technischer Leiter des Spyker-Teams, für die beiden Trainingsläufe am Freitag zum Grand Prix von Brasilien. Sowohl Adrian Sutil als auch Sakon Yamamoto konnten ihr geplantes Programm absolvieren.
Für Sutil war die 4,309 Kilometer lange Strecke, die gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, Neuland. Daher musste er sich in der ersten Trainingseinheit erstmal mit dem buckeligen Kurs vertraut machen. Nach 30 gefahrenen Runden landete er auf dem 15. Platz. Sakon Yamamoto fuhr 25 Runden und kam auf den 18. Rang. Regenschauer während des Trainings ließen den neu asphaltierten Kurs in Interlagos rutschig werden. Sutil und Yamamoto nutzten die Gelegenheit, sowohl die normalen Regenreifen als auch die Regenreifen für extrem nasses Wetter auszuprobieren.

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Nachdem der Regen über Mittag nachgelassen hatte und die Strecke abtrocknete, konnten die Spyker-Piloten am Nachmittag auch beide Trockenreifenvarianten testen. Die erzielten Zeiten reichten aber nicht, um vom Ende des Klassements wegzukommen. Sutil absolvierte 25 Runden und kam auf Rang 18, während Yamamoto nach 32 Runden 22. und Letzter wurde. Trotzdem zeigten sich beide zuversichtlich, sich am Samstag zu verbessern.
Sutil erklärte, dass seit dem China-Grand-Prix am Auto nichts verändert worden sei: "Der Kurs ist sehr schön mit einigen verzwickten Abschnitten, aber nicht zu schwer, so dass ich mich schon bald sehr wohl gefühlt habe. Am Nachmittag haben wir gewartet, bis die Strecke abgetrocknet war. Aber obwohl keine perfekten Bedingungen herrschten, konnten wir am Setup des Autos arbeiten und die Reifen ausprobieren. Ich hatte den Eindruck, dass die weicheren Reifen in der zweiten und dritten Runde Graining gezeigt haben, aber das wird sich hoffentlich bis morgen verbessern."
Yamamoto gab zu, dass er mit seiner gefahrenen Zeit nicht so glücklich sei: "Am Nachmittag war die Strecke etwas besser und wir konnten die weichen und die ganz weichen Reifen miteinander vergleichen. Das Feeling insgesamt war okay, aber morgen sollte es besser werden."
Und auch Gascoyne erhofft sich vom Samstag mehr: "Obwohl wir keine ernsthaften Probleme hatten, wissen wir, dass in dem Auto mehr Leistung steckt."












