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Spanischer Verband lässt nicht locker
Carlos Gracia hat England angeblich Rassismus unterstellt, rudert nun aber zurück - Fernando Alonso hat eigenen Aufpasser für Lewis Hamilton
(Motorsport-Total.com) - Carlos Gracia, der Präsident des spanischen Automobilverbandes, spielt im WM-Finale eine entscheidende Rolle: Der Spanier hat sich für den FIA-Aufpasser bei McLaren-Mercedes stark gemacht - und sorgt nun mit etwas fragwürdigen Kommentaren in der Presse für Aufsehen.
Gegenüber einer Tageszeitung soll er sich darüber gewundert haben, dass ganz Großbritannien derart hinter Lewis Hamilton steht, schließlich sei England als rassistisches Land bekannt. Dies sorgte natürlich für Aufregung, schließlich wird es ohnehin nicht von allen gerne gesehen, wie sich Gracia momentan wichtig macht, was seine Unterstützung für Fernando Alonso angeht.

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Nun rechtfertigte er sich gegenüber 'Reuters': "Ich bin sehr überrascht über das, was veröffentlicht wurde, und beklage mich über die Interpretation, die aus meinen Worten gemacht wurde. Sie wurden aus dem Zusammenhang gerissen und falsch interpretiert", sagte er. Dies schrieb Gracia übrigens auch der FIA, für die der Fall damit erledigt ist.
"Was ich gesagt habe, trug kein rassistisches Element in sich, und ich bin ein großer Verehrer von England", betonte er. Außerdem hat er eigentlich keinen Grund, auf die Engländer sauer zu sein, schließlich hat ihn McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis wegen der Gerüchte um einen Sonderstatus von Hamilton extra nach São Paulo eingeladen - mit Pedro de la Rosa als Übersetzer.
Gemeint habe er mit seinem Statement eigentlich folgendes: "England ist schon seit vielen Jahren auf der Suche nach einem Formel-1-Idol, das sie voll und ganz unterstützen können. Ich hatte immer größten Respekt vor Hamilton als Fahrer, obwohl er Alonso den Titel wegnehmen könnte", stellte Gracia klar.
Apropos Aufpasser und Co.: Alonso ist mit dem FIA-Aufpasser alleine offenbar nicht zufrieden und hat daher laut 'Bild' seinen Physiotherapeuten Fabrizio Borra gebeten, am bevorstehenden Rennwochenende ebenfalls ein wachsames Auge auf Hamilton zu werfen. McLaren-Mercedes steht also unter strengster Beobachtung...









