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Scuderia Toro Rosso mit Einspruch gescheitert
Toro Rosso ist mit dem Einspruch gegen die Bestrafung von Vitantonio Liuzzi beim Großen Preis von Japan gescheitert - Spyker und Adrian Sutil behalten WM-Punkt
(Motorsport-Total.com) - Am Freitag tagte in Paris das Berufungsgericht des Automobilweltverbandes FIA, um über den Einspruch zu verhandeln, den der 'Automobile Club d'Italia/Commissione Sportiva Automobilistica Italiana' (ACI/CSAI) im Namen des Lizenzinhabers Scuderia Toro Rosso gegen die Entscheidung Nummer 41 der Rennleitung des Großen Preises von Japan eingelegt hatte.
Die Stewards hatten am 30. September in Fuji eine Strafe gegen Vitantonio Liuzzi ausgesprochen, da dieser nach ihrer Ansicht unter Gelb überholt hatte. Zuvor hatte das Spyker-Team den Rennleiter Charlie Whiting informiert, der den Vorfall an die Rennleitung übergab.
Der Italiener wurde für sein Vergehen nachträglich mit einer 25-Sekunden-Zeistrafe belegt, wodurch er den achten Rang verlor. Diesen - und somit auch den WM-Punkt - übernahm Adrian Sutil im Spyker, der um eine Position aufrückte. Für den Deutschen und das Spyker-Team war es der erste WM-Zähler in der Formel 1.
"Nachdem die Erklärungen beider Parteien angehört und verschiedene Dokumente und andere Beweise geprüft worden waren, bestätigte das Gericht die Entscheidung der Rennleitung der Veranstaltung", teilte der Automobilweltverband FIA am Samstag im Namen der Richter - Vassilis Koussis (Griechenland), Philippe Roberti de Winghe (Belgien), Anthony Scrivener (Großbritannien) und Jan Stovicek (Tschechische Rublik) - mit.
Beide Teams hatten sich im Vorfeld überzeugt davon gezeigt, dass ihnen der WM-Punkt durch die Entscheidung des Berufungsgerichts zugesprochen werden wird. Toro Rosso hatte argumentiert, dass keine grünen Flaggen geschwenkt wurden, sodass der "gelbe Bereich" von der Rennleitung nicht offiziell aufgehoben wurde. Ein Rennen vor Saisonende liegt Toro Rosso mit 8 WM-Punkten auf dem siebten Rang, Spyker ist mit 1 WM-Punkt Zehnter.









