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Schumacher: Räikkönen war kein Rücktrittsgrund

25. Oktober 2007 - 09:50 Uhr

Der ehemalige Formel-1-Pilot dementiert Gerüchte, wonach er noch ein Jahr länger gefahren wäre, hätte Ferrari nicht Kimi Räikkönen verpflichtet

Nikolas Tombazis und Michael Schumacher
Michael Schumacher gibt auch beim Formel-1-Projekt viel Input
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Am (morgigen) Freitag wird Michael Schumacher in der Heimatstadt von Fernando Alonso, Oviedo, der 'Prinz von Asturien'-Preis verliehen. Der 38-Jährige empfindet dies "als große Ehre", wie er auf seiner Internetseite zitiert wird, freut sich besonders darüber, dass er dabei nicht nur für seine sportlichen Erfolge in seiner Formel-1-Karriere geehrt wird, sondern auch für das soziale Engagement.

Beruflich geht der Familienvater nach wie vor seiner Arbeit als Ferrari-Berater nach: "Es geht um Ideen- und Wissensaustausch in der Formel 1, aber auch im GT-Bereich". Er beteiligt sich an der Entwicklungsarbeit von Straßen-Sportwagen, in der Formel 1 stehe er in Kontakt zu den Technikern und Ingenieuren: "Wir diskutieren zum Beispiel potentielle Weiterentwicklungen."

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Er habe das Rennfahren "geliebt" und "liebe es immer noch zu fahren", das Kapitel Formel 1 sei für ihn jedoch "abgeschlossen": "Meine neue Herausforderung ist es jetzt, neben meiner Beratertätigkeit so viel schöne Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen. Ich bereue nichts, ich fühle mich frei."

Nach wie vor hält sich das Gerücht hartnäckig, wonach der siebenmalige Formel-1-Weltmeister eigentlich 2007 noch fahren wollte, Ferrari ihm jedoch Kimi Räikkönen vor die Nase gesetzt hätte. Doch Schumacher dementiert, dass seine Entscheidung damit etwas zu tun hatte: "Es ging nur um mich, um mein Inneres. Der Kreis war geschlossen."

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