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Rodriguez rechnet "zu 80 Prozent" mit Stammcockpit
Roldan Rodriguez geht davon aus, dass er 2008 im Force-India-Cockpit sitzen wird, und behauptet, dafür keine Sponsorengelder zu benötigen
(Motorsport-Total.com) - Immer weiter verdichten sich Gerüchte, wonach Roldan Rodriguez 2008 einer der beiden Stammfahrer von Force India sein wird, also dem Nachfolgeteam von Spyker. Der Spanier selbst geht derzeit "zu 80 Prozent" davon aus, dass er beim Saisonauftakt in Melbourne mit von der Partie sein wird, wie er der Zeitung 'Marca' erklärte.
Verwunderlich ist dies nicht, schließlich hat er mit dem Team bereits einen Vertrag für die Wintertests abgeschlossen. Dieser beinhaltet mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Klausel, dass er unter bestimmten Voraussetzungen auch zum Rennfahrer befördert werden kann. Die oft etwas zu euphorische spanische Presse behauptet sogar, dass Teameigentümer Vijay Mallya Rodriguez bereits bestätigt hat, was Teamchef Colin Kolles aber dementiert.
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Rodriguez selbst gibt zu, dass "nichts sicher" ist, "solange ich den Vertrag nicht unterschrieben habe", aber man könne davon ausgehen, dass dies passieren wird. Das Timing hält er für richtig, obwohl er in der GP2-Serie 2007 keine Bäume ausreißen konnte - ein dritter Platz im Sprintrennen in Budapest und der 17. Rang in der Gesamtwertung lassen nicht gerade einen zukünftigen Weltmeister erkennen. Trotzdem: "Der Zeitpunkt ist optimal", sagte der 23-Jährige.
Bestenfalls ein schlechter Witz ist hingegen seine Aussage, dass er für das Renncockpit keine Sponsoren mitbringen muss - in der Formel 1 für Neulinge generell und vor allem bei einem Nachzüglerteam kommt dies selten bis gar nicht vor. Gerüchten zufolge soll Rodriguez von seinen Geldgebern, die ihre Deals dann natürlich direkt mit dem Team abschließen würden, annähernd zehn Millionen Euro in der Tasche haben.











