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Red Bull Racing: Auf den Punkt gebracht

07. Oktober 2007 - 13:43 Uhr

Red Bull Racing konnte ganz im Gegensatz zum Schwesterteam Toro Rosso nichts aus dem Wetterchaos machen - nur Coulthard als Achter in den Punkten

David Coulthard vor Jarno Trulli
Einzig David Coulthard (hier vor Jarno Trulli) kam in die Punkte
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Red Bull Racing-Team zeigte sich nach dem Großen Preis von China nicht zufrieden, denn schließlich konnte man aus einer guten Chance zu wenig machen - David Coulthard kam als Achter als Einziger in die Punkte, Teamkollege Mark Webber belegte den 10. Platz. Auch angesichts der Startplätze 5 und 7 war dies eine herbe Enttäuschung.

"Ein frustrierendes Rennen", so Coulthard. "Vom fünften Platz aus zu starten und als Achter ins Ziel zu kommen, ist ziemlich enttäuschend. Doch immerhin nehmen wir einen WM-Punkt aus China mit und sind Williams im Kampf um Platz vier der Weltmeisterschaft näher gekommen."

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"Das war heute eine Art Reifen-Lotterie, und leider begann es in dem Augenblick leicht zu regnen, als ich auf Trockenreifen gewechselt hatte. Das kostete mich ungefähr 30 Sekunden im Verlauf von zwei Runden."

"Im ersten Stint hatte ich auf Regenreifen starkes Untersteuern", so Webber. "Speziell in den Kurven 1 und 12 verursachte das große Schwierigkeiten - und gerade diese Kurven sind mit Blick auf die Rundenzeiten wichtig. Zum ungefähr richtigen Zeitpunkt meines Boxenstopps sagte ich per Sprechfunk, dass ich Trockenreifen haben möchte."

"In dieser Phase war es nicht leicht, sich zwischen Regen- und Trockenreifen zu entscheiden. Einmal auf Trockenreifen, begann es erneut zu regnen. Prompt sah ich im Bereich der Zieleingangskurve ein Auto neben der Piste, und ich selbst erlebte ebenfalls einen kritischen Augenblick."

"Jetzt fragte ich nach Regenreifen, und das war gar nicht gut, denn es regnete nicht lange. Also musste ich wieder zurück auf Trockenreifen wechseln. Leider haben wir es heute nicht auf die Reihe gekriegt. Durch Davids Punkt sind wir Williams ein wenig näher gekommen. Also heißt es abwarten, was wir in Brasilien tun können."

"Die wechselnden Bedingungen während der Anfangsphase", so Teamchef Christian Horner, "hatten zu Folge, dass man ein wenig Glück brauchte, was die richtigen Reifen zum richtigen Zeitpunkt betrifft. David war hinter der Spitzengruppe auf Platz fünf unterwegs und blieb bei seinem ersten Boxenstopp auf Regenreifen."

"Dann sah es so aus, als müsste man auf Trockenreifen fahren. Also entschlossen wir uns, ihm diese zu montieren und das Auto für die komplette Restdistanz aufzutanken. In dem Augenblick, als er die Boxengasse zum zweiten Mal in Richtung Piste verließ, ging ein weiterer kurzer Schauer nieder, der ihn entscheidende Zeit kostete."

"In dieser Phase profitierten diejenigen, die nicht auf Trockenreifen unterwegs waren, signifikant. Bei Mark war es entgegengesetzt. Er hatte gewisse Probleme mit dem Auto, mit dem er auf feuchtem Asphalt mit Regenreifen nicht gerade glücklich war. Entsprechend wechselte er sehr früh auf Trockenreifen. Zu diesem Zeitpunkt schien das die richtige Entscheidung zu sein."

"Als es erneut zu regnen begann, wechselte er zurück auf Regenreifen. Anschließend war er für wenige Runden der Schnellste auf der Bahn, bis er letztlich wieder an die Boxen kommen musste, um sich Trockenreifen zu holen. Leider kam er außerhalb der Punkteränge ins Ziel."

"Es ist frustrierend, weil beide Autos von aussichtsreichen Startplätzen aus ins Rennen gingen. Unterm Strich nur einen Punkt zu holen, ist unter diesen Umständen eine Enttäuschung. Glückwünsche an Toro Rosso für die heute heimgefahrenen Plätze vier und sechs."

"Was unser heutiges Abschneiden betrifft", so Fabrice Lom von Renault, "sind wir ein wenig enttäuscht. Wir hatten ein gutes Auto, doch unter diesen wechselhaften Bedingungen braucht man zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Reifen. Außerdem ging es wieder richtig eng zu - weniger als 15 Sekunden trennten im Ziel den Fünften vom Zehnten. Bei einem derartigen Rennen ist das nichts."

"Gern gratulieren wir Toro Rosso für das heute erzielte Ergebnis. Es ist eine Schande, dass uns dies nicht ebenfalls gelang. Das Resultat ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass unser Auto an diesem Wochenende gute Leistungen zeigte."

"Die Motoren liefen gut und arbeiteten während der beiden Rennen in Asien problemlos. Wir holten einen WM-Punkt, und es ist ein wenig enttäuschend, weil es mehr hätte sein können - aber immerhin ist es ein Punkt."

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